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Bowenoide Papulose
Bowenoide Papulose [1;2;3;4] Diese Papulose ist virusbedingt und wir laut der Leitlinie 2009 den analen intraepithelialen Neoplasien (AIN) bzw. den perianalen intraepithelialen Neoplasien (PAIN) zugerechnet, da sie histologisch nicht von einem Morbus Bowen abgegrenzt werden kann [1]. AIN/ PAIN I und II sind in den meisten Fällen assoziiert mit HPV- 6 und -11. AIN/ PAIN III ist in den meisten Fällen mit HPV- 16 und -18 assoziiert. Die Hautveränderungen der Bowenoide Papulose werden auch als Condylomata plana bezeichnet. → Zum Krankheitsbild Bowenoide Papulose
Condylomata acuminata
Condylomata acuminata [1;2] Sie stellen die häufigsten gutartigen Tumoren des äußeren Genitales dar. Ihr Erscheinungsbild kann von stecknadelkopfgroßen Papeln rötlich, grau-brauner oder weißlicher Farbe bis zu großen Tumorkonglomeraten reichen. Ursächlich ist meist eine Infektion mit HPV 6 und/ oder HPV 11 (Inkubationszeit 3 Wochen bis 8 Monate) durch sexuelle Kontakte Vorkommen: peri- und intraanal; seltener intrarektal, an Vulva, Cervix uteri, Penis, Skrotum und Urethra → Zum Krankheitsbild Condylomata acuminata
Phäochromozytom
Das Phäochromozytom ist ein Katecholamin-produzierender Tumor, der von den chromaffinen Zellen der Nebenniere ausgeht. Ausserhalb der Nebennieren können extraadrenale Phäochromozytome (Paragangliome) entlang der sympathischen Ganglien entstehen. Phäochromozytome können Adrenalin, Noradrenalin oder bei Malignität auch Dopamin sezernieren. → Zum Krankheitsbild Phäochromozytom
Nierenarterienstenose und renale Hypertonie
Als renale Hypertonie bezeichnet man eine Hypertonie verursacht durch eine signifikante Nierenarterienstenose die einseitig oder doppelseitig vorliegen kann. Ab einem Stenosegrad von etwa 70% liegt eine hämodynamisch wirksame Stenose vor. [1] → Zum Krankheitsbild Nierenarterienstenose und renale Hypertonie
Gemischte Gonadendysgenesie
allg. Gonadendysgenesie: heterogenes Krankheitsbild Fehlentwicklung der Keimdrüsen zugrunde liegende globale testikuläre Funktionsstörung anstelle von Gonaden liegen funktionslose Streifen vor gemischte und reine Form äußere Genitale aufgrund insuffizienter testikulärer Testosteronbildung unzureichend maskulinisiert eingeschränkte Produktion des Anti - Müller - Faktors, Müller - Gänge können sich weiterentwickeln, mehr oder weniger weibliches inneres Genitale bildet sich aus gemischte Gonadendysgenesie: numerische oder strukturelle Chromosomenstörungen Karotyp meist: 46, XY/ 45, XO charakteristische funktionslose Streifengonaden einseitig und hypoplastischen, kryptorchen Hoden auf der anderen Seite Je nach Schweregrad und konsekutiv eingeschränkter Sekretion von Testosteron und MIF kommt es auf der betroffenen Seite zu: zu geringer Induktion der Wolff - Gänge mit Hypoplasie der Samenblase, Dct. deferens + Nebenhoden Persistenz mehr oder weniger dysplastischer Müller - Strukturen (Tuben, Uterus, Vaginalanteil) Phänotypisch: Genital zwischen penoskrotaler Hypospadie und intersexuellem Genital Geschlechtszuordnung nach Phänotyp → Zum Krankheitsbild Gemischte Gonadendysgenesie