Reaktive Erregungszustände

Definition

Reaktive Erregungszustände

Bearbeitungsstatus ?
  • Bei reaktiven Erregungszuständen ist das vorhandene auffällige Verhalten entgleist.

Ätiologie

Reaktive Erregungszustände

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Die Ursachen der reaktiven Erregungszustände sind:

  • Trauma
  • Verletzbarkeit
  • Persönlichkeit
  • Interaktionen

Epidemiologie

Reaktive Erregungszustände

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Zur Epidemiologie der reaktiven Erregungszustände liegen folgende Angaben vor:

  • In jedem Alter möglich
  • Anpassungsstörungen: v.a. in der Jugend und im höheren Alter

Differentialdiagnosen

Reaktive Erregungszustände

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Anamnese

Reaktive Erregungszustände

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Bei reaktiven Erregungszuständen sind folgende Informationen relevant:

  • Affektsturm?
  • Angreifendes Verhalten?
  • Aggressive Handlungen?
  • Hypermotorik?
  • Nicht ausgeglichene Persönlichkeit?

Diagnostik

Reaktive Erregungszustände

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Zur diagnostischen Abklärung der reaktiven Erregungszustände sind relevant:

  • Eigen- und Fremdanamnese
  • Ausschluss einer organischen Ursache
  • Ausschluss weiterer psychiatrischer Störung
  • Zusammenhang mit einem traumatischen Erlebnis

Klinik

Reaktive Erregungszustände

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Die reaktiven Erregungszustände können folgende Symptome zeigen:

  • Affektsturm
  • Angreifendes Verhalten
  • Aggressive Handlungen
  • Hypermotorik
  • Nicht ausgeglichene Persönlichkeit

Therapie

Reaktive Erregungszustände

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Die therapeutischen Möglichkeiten bei reaktiven Erregungszuständen umfassen Folgendes:

  • Verhaltenstherapie
  • Gesprächstherapie
  • Psychoanalyse
  • Psychopharmaka, z.B. SSRI
  • SSRI, z.B. Citalopram (bei Depression): oral 1x20 mg, maximale Tagesdosis 60 mg [2]

Komplikationen

Reaktive Erregungszustände

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Bei reaktiven Erregungszuständen kommen folgende Komplikationen vor:

  • Amoklauf
  • Abhängigkeit, z.B. vom Alkohol
  • Suizidalität

Zusatzhinweise

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Zu reaktiven Erregungszuständen liegen folgende Zusatzhinweise vor:

  • Zusätzlich z.B. depressive Störung möglich

Literaturquellen

Reaktive Erregungszustände

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  1. Möller HJ, Laux G, Deister A (2009) - Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie - Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 233-246)
  2. Ruß A (2008) - Arzneimittel pocket - Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald (Seite 242)
  3. Tölle R, Windgassen K (2009) - Psychiatrie - Springer Medizin Verlag, Heidelberg (Seite 382)
  • (2009) Klußmann R, Nickel M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer Verlag, Wien
  • (2009) Mentzos S - Lehrbuch der Psychodynamik - Verlag Vandenhoeck & Ruprecht/BRO
  • (2009) Janssen P, Joraschky P, Tress W - Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherap - Deutscher Ärzte Verlag
  • (2008) Rentrop M, Müller R, Bäuml J - Klinikleitfaden Psychiatrie und Psychotherapie - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  • (2007) Rudolf - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik - Thieme
  • (2007) Arolt V, Reimer C, Dilling H - Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie - Springer
  • (2006) Fritzsche K, Wirsching M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer

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