Pseudodemenz

Synonyme: Depressive Pseudodemenz

Definition

Pseudodemenz

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  • Bei der Pseudodemenz handelt es sich um eine Herabsetzung der kognitiven Leistungsfähigkeit, die in der Regel im Rahmen einer schweren Depression auftritt.

Ätiologie

Pseudodemenz

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Die Ursachen der Pseudodemenz sind:

  • Depression
  • Traumatisches Ereignis
  • Persönlichkeit

Epidemiologie

Pseudodemenz

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Zur Epidemiologie der Pseudodemenz liegen folgende Informationen vor:

  • In jedem Alter möglich
  • Anpassungsstörungen: v.a. in der Jugend und im höheren Alter

Differentialdiagnosen

Pseudodemenz

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Anamnese

Pseudodemenz

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Bei der Pseudodemenz sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Keine Umdämmerung?
  • Fehlhandlungen, z.B. falsches Rechnen?
  • Versagen bei einfachen Denkaufgaben?
  • Orientiertheit: gestört?
  • Kognition: beeinträchtigt?

Diagnostik

Pseudodemenz

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Zur diagnostischen Abklärung der Pseudodemenz sind relevant:

  • Eigen- und Fremdanamnese
  • Ausschluss einer organischen Ursache
  • Ausschluss weiterer psychiatrischer Störung
  • Zusammenhang mit einem traumatischen Erlebnis
  • Bei Unklarheit kann ein therapeutischer Versuch mit Antidepressiva zur korrekten Diagnose führen

Klinik

Pseudodemenz

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Die Pseudodemenz kann folgende Symptome zeigen:

  • Keine Umdämmerung
  • Fehlhandlungen, z.B. falsches Rechnen
  • Versagen bei einfachen Denkaufgaben
  • Orientiertheit: gestört
  • Kognition: beeinträchtigt

Therapie

Pseudodemenz

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Die therapeutischen Möglichkeiten bei der Pseudodemenz umfassen Folgendes:

  • Verhaltenstherapie
  • Gesprächstherapie
  • Psychoanalyse
  • Psychopharmaka, z.B. SSRI

Komplikationen

Pseudodemenz

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Bei der Pseudodemenz kommen folgende Komplikationen vor:

  • Abhängigkeit, z.B. vom Alkohol
  • Suizidalität
  • sozialer Rückzug

Zusatzhinweise

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Zu der Pseudodemenz liegen folgende Zusatzhinweise vor:

  • Aufgrund der Ähnlicheit der Symptome wird die Erkrankung vor allem bei älteren Patienten mit einer klassischen Demenz verwechselt, was zu Fehlbehandlungen führen kann. 
  • Im Gegensatz zu anderen Demenzformen sind die Symptome einer Pseudodemenz bei entsprechender Behandlung der Grunderkrankung meist vollständig reversibel.

Literaturquellen

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  1. (2009) Möller HJ, Laux G, Deister A - Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie - Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 233-246)
  2. (2009) Tölle R, Windgassen K - Psychiatrie - Springer Medizin Verlag, Heidelberg (Seite 78, 253)
  3. (2009) Klußmann R, Nickel M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer Verlag, Wien
  4. (2009) Mentzos S - Lehrbuch der Psychodynamik - Verlag Vandenhoeck & Ruprecht/BRO
  5. (2009) Janssen P, Joraschky P, Tress W - Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherap - Deutscher Ärzte Verlag
  6. (2008) Rentrop M, Müller R, Bäuml J - Klinikleitfaden Psychiatrie und Psychotherapie - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  7. (2007) Rudolf - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik - Thieme
  8. (2007) Arolt V, Reimer C, Dilling H - Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie - Springer
  9. (2006) Fritzsche K, Wirsching M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer

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