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Morbus Dupuytren

Die Kontraktur der Palmaraponeurose (auch Dupuytren-Kontraktur, Palmarfibromatose) ist eine durch Fibrose und bindegewebige Verhärtung der Palmaraponeurose bedingte Kontraktur eines oder mehrerer Finger. Symptomatisch sind knotige Verhärtungen im Bereich des kleinen und Ringfingers. Die Krankheit verläuft progradient über mehrere Jahre und betrifft vorwiegend Männer im mittleren Alter. → Zum Krankheitsbild Morbus Dupuytren

Osteogenesis imperfecta congenita

Die Osteogenesis imperfecta congenita ist eine extreme angeborene Knochenbrüchigkeit. → Zum Krankheitsbild Osteogenesis imperfecta congenita

Amelie

Die Amelie bezeichnet das Fehlen ganzer Extremitäten infolge von Intoxikationen des Fötus mit exogenen Noxen oder Pharmaka wie z.B.: Thalidomid, Glutethimid, Methyprylon und Pyrithyldion (Unterbindung der Vaskularisierung im 1. Trimenon). → Zum Krankheitsbild Amelie

Ulnardeviation der Finger

Als Ulnardeviation der Finger bezeichnet man eine Synovialitis der MCP - Gelenke. mit Lockerung des Kapselapparates, Destruktion der Fingergrundgelenke Veränderung des Sehnenzugs der langen Streck- und Beugesehnen Abweichung der Finger II - V typisches Symptom der rheumatoiden Arthritis → Zum Krankheitsbild Ulnardeviation der Finger

Mukopolysaccharidose Typ I Pfaundler-Hurler

Die Mukopolysaccharidose gehört zur Gruppe der lysosomalen Stoffwechselerkrankungen. Die Basis bilden Enzymdefekte, woraufhin die hydrolytische Spaltung von Glykosaminoglykanen unterbunden wird. Die Folge sind Funktionsstörungen in den entsprechenden Organen. Das Mukopolysaccharidose Typ I Pfaundler-Hurler Syndrom ist gekennzeichnet durch eine defekte α-L-Iduronidase und äussert sich in Dysmorphie, Dysostose in Verbindung mit einer kognitiven Retardierung, Hepatomegalie und Hernien. → Zum Krankheitsbild Mukopolysaccharidose Typ I Pfaundler-Hurler