Organisches amnestisches Syndrom

Definition

Organisches amnestisches Syndrom

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  • Das organische amnestische Syndrom ist gekennzeichnet durch Störungen des Gedächtnisses, z.B. anterograde Amnesie.

Ätiologie

Organisches amnestisches Syndrom

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Die Ursachen des organischen amnestischen Syndroms sind:

  • Hirnstrukturen gestört, z.B. Gyrus parahippocampalis
  • Korsakoff-Syndrom
  • SHT
  • Encephalitis

Epidemiologie

Organisches amnestisches Syndrom

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Zur Epidemiologie des organischen amnestischen Syndroms sind derzeit keine Daten bekannt.


Differentialdiagnosen

Organisches amnestisches Syndrom

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Anamnese

Organisches amnestisches Syndrom

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Beim organischen amnestischen Syndrom sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Keine Trübung des Bewusstseins?
  • Merken neuer Informationen: beeinträchtigt?
  • Betroffener ist u.a. apathisch?
  • Anterograde Amnesie?
  • Konfabuliert der Betroffene?

Diagnostik

Organisches amnestisches Syndrom

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Zur diagnostischen Abklärung des organischen amnestischen Syndroms sind relevant:

  • klinische Diagnosestellung
  • Labor
  • EEG
  • LP
  • Bildgebung

Klinik

Organisches amnestisches Syndrom

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Das organische amnestische Syndrom kann folgende Symptome zeigen:

  • keine Trübung des Bewusstseins
  • Merken neuer Informationen: beeinträchtigt
  • Betroffener ist u.a. apathisch
  • anterograde Amnesie
  • Betroffener konfabuliert

Therapie

Organisches amnestisches Syndrom

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Die therapeutischen Möglichkeiten beim organischen amnestischen Syndrom umfassen Folgendes:

  • SSRI, z.B. Citalopram (bei Depression): oral 1x20 mg, maximale Tagesdosis 60 mg [2]

Komplikationen

Organisches amnestisches Syndrom

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Beim organischen amnestischen Syndrom kommen folgende Komplikationen vor:

  • Alkoholismus -> Korsakow-Syndrom

Zusatzhinweise

Organisches amnestisches Syndrom

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Zum organischen amnestischen Syndrom liegen folgende Zusatzhinweise vor:

  • Neigung zu Konfabulationen

Literaturquellen

Organisches amnestisches Syndrom

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  1. Möller HJ, Laux G, Deister A (2009) - Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie - Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 230-233)
  2. Ruß A (2008) - Arzneimittel pocket - Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald (Seite 242)
  3. Tölle R, Windgassen K (2009) - Psychiatrie - Springer Medizin Verlag, Heidelberg (Seite 278)
  4. Kasper S, Volz HP (2003) - Psychiatrie compact - Georg Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 66, 75 f)
  • (2009) Klußmann R, Nickel M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer Verlag, Wien
  • (2009) Mentzos S - Lehrbuch der Psychodynamik - Verlag Vandenhoeck & Ruprecht/BRO
  • (2009) Janssen P, Joraschky P, Tress W - Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherap - Deutscher Ärzte Verlag
  • (2008) Rentrop M, Müller R, Bäuml J - Klinikleitfaden Psychiatrie und Psychotherapie - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  • (2007) Rudolf - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik - Thieme
  • (2007) Arolt V, Reimer C, Dilling H - Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie - Springer
  • (2006) Fritzsche K, Wirsching M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer

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