Die neuesten Aktualisierungen des med2click-Wissens (Metabolische und toxische Schädigungen des Nervensystems)

Miosis

Die Miosis als Medikamentennebenwirkung ist eine medikamentös oder toxisch bedingte starke bis maximale Verengung beider Pupillen, die auch im Dunkeln bestehen bleibt. → Zum Krankheitsbild Miosis

Medikamentös ausgelöste Polyneuropathie

Die medikamentös ausgelöste Polyneuropathie ist eine medikamentös bedingte Erkrankung des peripheren Nervensystems mit gleichzeitiger axonaler Degeneration mehrerer peripherer Nerve. → Zum Krankheitsbild Medikamentös ausgelöste Polyneuropathie

Alkoholembryopathie

Die Alkoholembryopathie beschreibt eine Schädigung des Kindes bei chronischem und exzessivem Alkoholabusus der Mutter in der Schwangerschaft, besonders im ersten Trimenon, aber auch später [5]. Wird ein Embryo (bis zur 9. Schwangerschaftswoche) oder Fetus (ab der 9. Schwangerschaftswoche) während seiner Entwicklung Alkohol und Alkoholabbauprodukten ausgesetzt, so wird er nicht nur in seiner Entwicklung gehemmt, sondern erfährt in Abhängigkeit von Reifestadium, Alkoholmenge und individueller Disposition weitere körperliche und kognitive Entwicklungsschädigungen diese nachgeburtlich diagnostizierbaren Schäden fasst man unter den Begriffen fetales Alkoholsyndrom (FAS, beim Vollbild) bzw. unter fetale Alkoholeffekte (FAE, bei symptomatisch minderschwerer Ausprägung) zusammen → Zum Krankheitsbild Alkoholembryopathie

Hirnnervensymptome

Hirnnervensymptome bei chronischen Intoxikationen sind medikamentös bedingte Funktionsstörungen von Hirnnerven, insbesondere des N. olfactorius (I.), des N. opticus (II.), des N. intermedius und des N. facialis  (VII.) sowie des N. vestibulocochlearis (VIII.). → Zum Krankheitsbild Hirnnervensymptome

Hirnstamm- und zerebelläre Symptome

Hirnstamm- und zerebelläre Symptome bei chronischen Intoxikationen sind medikamentös bedingte Störungen von Hirnstamm- und Kleinhirnfunktionen mit Auswirkungen auf die Okulo-, Halte- und Stützmotorik sowie Veränderungen des Affekts. → Zum Krankheitsbild Hirnstamm- und zerebelläre Symptome