Naevus pigmentosus et papillomatosus

Synonyme: Unna-Nävus

Definition

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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Bei dem Naevus pigmentosus et papillomatosus handelt es sich um einen stark pigmentierten, papillomatösen, melanozytären Naevuszellnaevus, der sich meist am Rumpf oder im Gesicht befindet.


Ätiologie

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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  • Die Ätiologie des Naevus pigmentosus et papillomatosus ist unbekannt.

Epidemiologie

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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  • Der Naevus pigmentosus et papillomatosus ist ein relativ häufig vorkommendes Krankheitsbild.

Differentialdiagnosen

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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Anamnese

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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Bei dem Naevus pigmentosus et papillomatosus sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Wann ist die Hautveränderung erschienen?
    hohe Sonnenexposition? 
  • Aufenthalt in Regionen mit starker UV-Bestahlung?
  • Lokalisation?
  • Anzahl? Atypien?
  • Hat sich der Befund ausgebreitet, verändert? Verlauf?
  • Irritationen? Blutungen?
  • Frühere Hauterkrankungen? Bekannte Grunderkrankungen?
  • Erkrankungen bei Angehörigen? (Familienanamnese)

Diagnostik

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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Zur diagnostischen Abklärung des Naevus pigmentosus et papillomatosus sind relevant:

  • Anamnese
  • Klinisches Bild

Klinik

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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Der Naevus pigmentosus et papillomatosus wird durch folgende klinische Merkmale gekennzeichnet:

  • Prädilektionsstellen: Rumpf, Gesicht.
  • Hautveränderung: größerer, sattbraun bis schwarzer, papillomatöser melanozytärer Nävus.

Therapie

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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Ein unauffälliger Naevus pigmentosus et papillomatosus ist nicht behandlungsbedürftig.

Allgemeine Maßnahmen:

  • Meiden der direkten Sonnenexposition.
  • Sonnenbrände vermeiden.
  • Schutzende Kleidung tragen.
  • Anwendung von Sonnenschutzpräparaten mit einem hohen Lichtschutzfaktor.
  • Regelmäßige, fachärztliche Hautbefundkontrollen 1- bis 2-mal pro Jahr.
  • Anleitung von den Patienten zur Selbstkontrolle.

Auffällige Naevi sollten exzidiert werden.


Komplikationen

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Die Patienten mit multiplen Naevi haben ein erhöhtes Risiko für Entwicklung maligner Melanome.


Zusatzhinweise

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Zu dem Naevus pigmentosus et papillomatosus liegen derzeit keine weiteren Zusatzhinweise vor.


Literaturquellen

Naevus pigmentosus et papillomatosus

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  1. (2005) Braun-Falco O, Plewig G, Wolff HH, Burgdorf WHC, Landthaler M - Dermatologie und Venerologie - Springer, Heidelberg, 5. Auflage
  2. (2002) Peter Altmeyer, Martina Bacharach-Buhles - Springer Enzyklopädie Dermatologie, Allergologie, Umweltmedizin - Springer Verlag
  3. (2003) Helmut Kerl, Claus Garbe, Helmut Wolff - Histopathologie der Haut - Springer Verlag
  4. (2007) Petres, Rompel - Operative Dermatologie, Lehrbuch und Atlas - Springer
  5. (2009) Rassner G - Dermatologie, Lehrbuch und Atlas - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  6. (2009) Fritsch P - Dermatologie und Venerologie für das Studium - Springer
  7. (2007) Altmeyer P - Dermatologische Differenzialdiagnose, Der Weg zur klinischen Diagnose - Springer
  8. (2003) Jung E, Moll I - Dermatologie - Thieme, Duale Reihe

Assoziierte Krankheitsbilder zu Naevus pigmentosus et papillomatosus

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