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Rheumafaktor

Der Rheumafaktor ist ein IgM-Antikörper gegen den Fc-Teil der IgG-Moleküle.

Es gibt allerdings auch nicht-klassiche IgA, IgD, IgE und IgG-Rheumafaktoren.

Normwerte sind stark methoden- und laborabhängig. (Die Referenzwerte des Labors sollten beachtet werden.)

Der Rheumafaktor wird bestimmt bei V.a. Rheumatoide Arthritis oder Kryoglobulinämie; die Bestimmung ist ohne klinische Symptomatik nicht sinnvoll und kaum verwertbar.

Erhöht sein kann der Rheumafaktor bei

Kollagenosen

Kryoglobulinämie Typ II, Vaskulitiden (Wegener-Granulomatose, Panarteriitis nodosa), chronischen Lungenerkrankungen (z.B. Asbestose, Silikose, Lungenfibrose), chronischen Lebererkrankungen (z.B. primär biliäre Zirrhose, Hepatitis), bakteriellen Infektionen (z.B. Salmonellen, Syphilis, Tuberkulose), viralen Infektionen (z.B. HIV, CMV, EBV) und parasitären Erkrankungen (z.B. Trypanosomiasis, Malaria).

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