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Myoglobin

Myoglobin ist ein sauerstoffbindendes Protein, das v.a. in Skelett- und Herzmuskel vorkommt.

Bei Gesunden stammt das im Blut nachweisbare Myoglobin nur aus der Skelettmuskulatur. Myoglobin wird bestimmt bei V.a., Therapie und Verlaufskontrolle des Herzinfarktes, zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung von Skelettmuskelerkrankungen, in der Sportmedizin zur Beurteilung des Leistungsstandes, zur Beurteilung des Reperfusionserfolges bei Lysetherapie und im Urin bei V.a. prärenale Proteinurie.

Normwerte des Myoglobin liegen bei Männern bei < 55 μg/l, bei Frauen bei < 35 μg/l und im Urin bei < 0,3 mg/l (die Normwerte können laborabhängig abweichen).

Erhöht sein kann das Myoglobin bei Herzinfarkt (Anstieg nach 2 Stunden, Normalisierung bereits nach ca. 24 Stunden), Skelettmuskelerkrankungen, (Myopathien, Rhabdomyolyse, Muskeltrauma, metabolische Muskelschädigungen) und bei %%|Niereninsuffizienz%%.

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