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Homocystein

Homocystein ist eine Aminosäure, die als Risikofaktor für arteriosklerotische Veränderungen gilt.

Normalwerte liegen bei 5 – 15 μmol/l.

  • 15 - 30 μmol/l gelten als leichte, 
  • 31-100 μmol/l als mäßige und 
  • über 100 μmol/l als schwere Hyperhomozysteinämie 

(die Laborwerte sind aber methoden- und laborabhängig, so dass die Referenzwerte des Labors beachtet werden sollten).

Homocystein wird bei Risikopatienten bestimmt zur Abklärung des kardiovaskulären Risikos und des Thromboserisikos.

Erhöht können die Werte sein bei Homocystinurie, Niereninsuffizienz, Hypothyreose, malignen Tumoren (Mammakarzinom, Ovarialkarzinom, Pankreaskarzinom), lymphoblastischen Leukämien, Vitamin B12, Vitamin B6 und Folsäure-Mangel, Rauchern und medikamentöser Therapie (mit Methotrexat, Antiepileptika, Theophyllin, Sulfonamiden, Fibraten)