Untergeordnete Krankheitsbilder

 

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Lungenödem

Als Lungenödem bezeichnet man eine Flüssigkeitsansammlung im Interstitium und im Alveolarraum. → Zum Krankheitsbild Lungenödem

Cor pulmonale

Cor pulmonale: Hypertrophie und/oder Dilatation des rechten Ventrikels als Folge einer Störung (Struktur,-Funktion,-Zirkulation) der Lunge mit pulmonaler Hypertonie [7; nach der American Thoracic Society) Die pulmonale Hypertonie wird definiert als: [1] chronische Erhöhung des pulmonal-arteriellen Mitteldruckes (mPAP) >25mmHg in Ruhe, nachgewiesen durch Rechtsherzkatheter normalerweise beträgt der mPAP 14 ± 3 und nicht mehr als 20 mmHg als Grauzone wird der Bereich zwischen 21-24 mmHg angesehen eine Erhöhung des mPAP bei Belastung > 30 mmHg entspricht nicht mehr der Definition einer pulmonalen Hypertonie, da auch Gesunde solche Werte erreichen können die pulmonalarterielle Hypertonie (Gruppe 1, s.u.) bezeichnet eine präkapilläre pulmonale Hypertonie in Abwesenheit anderer Ursachen für eine präkapilläre Hypertonie wie Lungenerkrankungen, chronische Thromboembolien oder seltenere Ursachen. Die klinische Einteilung der pulmonalen Hypertonie erfolgt gemäß der Dana Point Klassifikation in 5 Gruppen: [2] 1. Pulmonalarterielle Hypertonie (PAH) 1.1 Idiopathische PAH (IPAH) 1.2 Hereditäre PAH:     1.2.1 BMPR2     1.2.2 ALK1, Endoglin (mit oder ohne hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie) 1.3 PAH assoziiert mit Medikamenten, Drogen, Toxinen 1.4 PAH assoziiert mit (APAH) Bindegewebserkrankungen HIV-Infektion Portaler Hypertension Angeborenen Herzfehlern Schistosomiasis Chronisch hämolytischer Anämie 1.5. Persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen 1.6. Pulmonale venookklusive Erkrankung und/oder pulmonale kapilläre Hämangiomatose 2. Pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen 2.1 Systolische Dysfunktion 2.2 Diastolische Dysfunktion 2.3 Klappenerkrankungen 3. Pulmonale Hypertonie bei Lungenerkrankungen und/oder Hypoxämie 3.1 COPD 3.2 Interstitielle Lungenerkrankung 3.3 andere Lungenerkrankungen mit gemischtem restriktiven oder obstruktiven Muster 3.4 schlafbezogene Atemstörungen 3.5 Alveoläre Hypoventilationssyndrome 3.6 Chronische Exposition zu großer Höhe 3.7 Entwicklungsstörungen 4. Chronische thromboembolische pulmonale Hypertonie 5. Pulmonale Hypertonie unklarer und/oder multifaktorieller Genese 5.1 Hämatologische Erkrankungen 5.2 Systemerkrankungen: Sarkoidose, pulmonale Langerhans-Zellerkrankung, Histiozytose, Lymphangioleiomyomatose, Neurofibromatose, Vaskulitis 5.3 Metabolische Erkrankung: Glykogene Speicherkrankheit, M. Gaucher, Schilddrüsenerkrankungen 5.4 Andere Erkrankungen: Tumoröse Obstruktion, fibrosierende Mediastinitis, chronische Niereninsuffizienz mit Hämodialyse Obwohl nicht mehr aktuell, wird die funktionelle WHO-Klassifikation der pulmonalen Hypertonie nach der New York Heart Association (1998) noch zur Prognoseabschätzung und Therapieentscheidung verwendet: [nach 1] Klasse 1: Patienten mit pulmonaler Hypertonie, aber mit normaler körperlicher Belastbarkeit. Normale körperliche Belastung bewirkt keine unangemessene Dyspnoe, Fatigue, Brustschmerzen oder beinahe eine Synkope. Klasse 2: Patienten mit pulmonaler Hypertonie, die sich durch eine leichter Beeinträchtigung bei körperlicher Belastung bemerkbar macht. In Ruhe besteht keine Beeinträchtigung. Normale körperliche Belastung bewirkt eine unangemessene Dyspnoe, Fatigue, Brustschmerzen oder beinahe eine Synkope. Klasse 3: Patienten mit pulmonaler Hypertonie, die sich durch eine deutliche Beeinträchtigung bei körperlicher Belastung bemerkbar macht. In Ruhe besteht keine Beeinträchtigung. Weniger als normale körperliche Aktivität verursacht eine unangemessene Dyspnoe, Fatigue, Brustschmerzen oder beinahe eine Synkope. Klasse 4: Patienten mit pulmonaler Hypertonie, die keine physische Aktivität ohne Symptomatik durchführen können. Diese Patienten weisen Zeichen der Rechtsherzinsuffizienz auf. Dyspnoe und/oder Fatigue können auch in Ruhe vorkommen. Ein Unwohlsein wird bei jeglicher körperlicher Aktivität verstärkt. → Zum Krankheitsbild Cor pulmonale

Pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale chronicum

pulmonale Hypertonie: [1] chronische Erhöhung des pulmonal-arteriellen Mitteldruckes (mPAP) >25mmHg in Ruhe, nachgewiesen durch Rechtsherzkatheter normalerweise beträgt der mPAP 14 ± 3 und nicht mehr als 20 mmHg als Grauzone wird der Bereich zwischen 21-24 mmHg angesehen eine Erhöhung des mPAP bei Belastung > 30 mmHg entspricht nicht mehr der Definition einer pulmonalen Hypertonie, da auch Gesunde solche Werte erreichen können die pulmonalarterielle Hypertonie (Gruppe 1, s.u.) bezeichnet eine präkapilläre pulmonale Hypertonie in Abwesenheit anderer Ursachen für eine präkapilläre Hypertonie wie Lungenerkrankungen, chronische Thromboembolien oder seltenere Ursachen. Die klinische Einteilung der pulmonalen Hypertonie erfolgt gemäß der Dana Point Klassifikation in 5 Gruppen: [2] 1. Pulmonalarterielle Hypertonie (PAH) 1.1 Idiopathische PAH (IPAH) 1.2 Hereditäre PAH:     1.2.1 BMPR2     1.2.2 ALK1, Endoglin (mit oder ohne hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie) 1.3 PAH assoziiert mit Medikamenten, Drogen, Toxinen 1.4 PAH assoziiert mit (APAH) Bindegewebserkrankungen HIV-Infektion Portaler Hypertension Angeborenen Herzfehlern Schistosomiasis Chronisch hämolytischer Anämie 1.5. Persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen 1.6. Pulmonale venookklusive Erkrankung und/oder pulmonale kapilläre Hämangiomatose 2. Pulmonale Hypertonie bei Linksherzerkrankungen 2.1 Systolische Dysfunktion 2.2 Diastolische Dysfunktion 2.3 Klappenerkrankungen 3. Pulmonale Hypertonie bei Lungenerkrankungen und/oder Hypoxämie 3.1 COPD 3.2 Interstitielle Lungenerkrankung 3.3 andere Lungenerkrankungen mit gemischtem restriktiven oder obstruktiven Muster 3.4 schlafbezogene Atemstörungen 3.5 Alveoläre Hypoventilationssyndrome 3.6 Chronische Exposition zu großer Höhe 3.7 Entwicklungsstörungen 4. Chronische thromboembolische pulmonale Hypertonie 5. Pulmonale Hypertonie unklarer und/oder multifaktorieller Genese 5.1 Hämatologische Erkrankungen 5.2 Systemerkrankungen: Sarkoidose, pulmonale Langerhans-Zellerkrankung, Histiozytose, Lymphangioleiomyomatose, Neurofibromatose, Vaskulitis 5.3 Metabolische Erkrankung: Glykogene Speicherkrankheit, M. Gaucher, Schilddrüsenerkrankungen 5.4 Andere Erkrankungen: Tumoröse Obstruktion, fibrosierende Mediastinitis, chronische Niereninsuffizienz mit Hämodialyse Cor pulmonale: Hypertrophie und/oder Dilatation des rechten Ventrikels als Folge einer Störung (Struktur,-Funktion,-Zirkulation) der Lunge mit pulmonaler Hypertonie [7; nach der American Thoracic Society) Obwohl nicht mehr aktuell, wird die funktionelle WHO-Klassifikation der pulmonalen Hypertonie nach der New York Heart Association (1998) noch zur Prognoseabschätzung und Therapieentscheidung verwendet: [nach 1] Klasse 1: Patienten mit pulmonaler Hypertonie, aber mit normaler körperlicher Belastbarkeit. Normale körperliche Belastung bewirkt keine unangemessene Dyspnoe, Fatigue, Brustschmerzen oder beinahe eine Synkope. Klasse 2: Patienten mit pulmonaler Hypertonie, die sich durch eine leichter Beeinträchtigung bei körperlicher Belastung bemerkbar macht. In Ruhe besteht keine Beeinträchtigung. Normale körperliche Belastung bewirkt eine unangemessene Dyspnoe, Fatigue, Brustschmerzen oder beinahe eine Synkope. Klasse 3: Patienten mit pulmonaler Hypertonie, die sich durch eine deutliche Beeinträchtigung bei körperlicher Belastung bemerkbar macht. In Ruhe besteht keine Beeinträchtigung. Weniger als normale körperliche Aktivität verursacht eine unangemessene Dyspnoe, Fatigue, Brustschmerzen oder beinahe eine Synkope. Klasse 4: Patienten mit pulmonaler Hypertonie, die keine physische Aktivität ohne Symptomatik durchführen können. Diese Patienten weisen Zeichen der Rechtsherzinsuffizienz auf. Dyspnoe und/oder Fatigue können auch in Ruhe vorkommen. Ein Unwohlsein wird bei jeglicher körperlicher Aktivität verstärkt. → Zum Krankheitsbild Pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale chronicum