Untergeordnete Krankheitsbilder

 

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Linksherzinsuffizienz mit Vorwärtsversagen

Herzinsuffizienz: Pathophysiologische Definition: Bei der Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage den Organismus mit ausreichend Blut und damit mit genügend Sauerstoff zu versorgen, um den Stoffwechsel unter Ruhe- wie unter Belastungsbedingungen zu gewährleisten. [1] Klinische Definition: Vorhandensein typischer Symptome wie z. B. Dyspnoe, Müdigkeit (Leistungsminderung) und/oder Flüssigkeitsretention auf dem Boden einer kardialen Funktionsstörung [1] Schwellenwert für eine reduzierte linksventrikuläre systolische Globalfunktion: Ejektionsfraktion (LVEF) von < 35-40 % Eine Linksherzinsuffizienz mit Vorwärtsversagen (forward failure) ist eine Störung des linken Ventrikels mit einem erniedrigten Herzzeitvolumen, die zu einer niedrigen Auswurfleistung in den grossen Kreislauf führt ("low output"). Stadien der chronischen Herzinsuffizienz: die NYHA-Klassifikation: [1, nach 2] NYHA 1 (asymptomatisch) Herzerkrankung ohne körperliche Limitation. Alltägliche körperliche Belastung verursacht keine inadäquate Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris NYHA 2 (leicht) Herzerkrankung mit leichter Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit; keine Beschwerden in Ruhe und bei geringer Anstrengung. Stärkere körperliche Belastung verursacht Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris, z.B. Bergaufgehen oder Treppensteigen NYHA 3 (mittelschwer) Herzerkrankung mit höherer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei gewohnter Tätigkeit. Keine Beschwerden in Ruhe. Geringe körperliche Belastung verursacht Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris, z.B. Gehen in der Ebene. NYHA 4 (schwer) Herzerkrankung mit Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten und in Ruhe, Bettlägerigkeit. → Zum Krankheitsbild Linksherzinsuffizienz mit Vorwärtsversagen

Chronische Herzinsuffizienz

Chronische Herzinsuffizienz: Pathophysiologische Definition: Bei der Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage den Organismus mit ausreichend Blut und damit mit genügend Sauerstoff zu versorgen, um den Stoffwechsel unter Ruhe- wie unter Belastungsbedingungen zu gewährleisten. [1] Klinische Definition: Vorhandensein typischer Symptome wie z. B. Dyspnoe, Müdigkeit (Leistungsminderung) und/oder Flüssigkeitsretention auf dem Boden einer kardialen Funktionsstörung [1] Schwellenwert für eine reduzierte linksventrikuläre systolische Globalfunktion: Ejektionsfraktion (LVEF) von < 35-40 % Eine Linksherzinsuffizienz mit Rückwärtsversagen (backward failure) ist eine Störung des linken Ventrikels mit einer zu niedrigen Auswurfleistung des Herzens, wobei es passiv zu einer Lungenstauung kommt. Eine Linksherzinsuffizienz mit Vorwärtsversagen (forward failure) ist eine Störung des linken Ventrikels mit einem erniedrigten Herzzeitvolumen, die zu einer niedrigen Auswurfleistung in den grossen Kreislauf führt ("low output"). Stadien der chronischen Herzinsuffizienz: die NYHA-Klassifikation: [1, nach 2] NYHA 1 (asymptomatisch) Herzerkrankung ohne körperliche Limitation. Alltägliche körperliche Belastung verursacht keine inadäquate Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris NYHA 2 (leicht) Herzerkrankung mit leichter Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit; keine Beschwerden in Ruhe und bei geringer Anstrengung. Stärkere körperliche Belastung verursacht Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris, z.B. Bergaufgehen oder Treppensteigen NYHA 3 (mittelschwer) Herzerkrankung mit höherer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei gewohnter Tätigkeit. Keine Beschwerden in Ruhe. Geringe körperliche Belastung verursacht Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris, z.B. Gehen in der Ebene. NYHA 3 (schwer) Herzerkrankung mit Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten und in Ruhe, Bettlägerigkeit. → Zum Krankheitsbild Chronische Herzinsuffizienz

Linksherzinsuffizienz mit Rückwärtsversagen und Lungenstauung

Herzinsuffizienz: Pathophysiologische Definition: Bei der Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage den Organismus mit ausreichend Blut und damit mit genügend Sauerstoff zu versorgen, um den Stoffwechsel unter Ruhe- wie unter Belastungsbedingungen zu gewährleisten. [1] Klinische Definition: Vorhandensein typischer Symptome wie z. B. Dyspnoe, Müdigkeit (Leistungsminderung) und/oder Flüssigkeitsretention auf dem Boden einer kardialen Funktionsstörung [1] Schwellenwert für eine reduzierte linksventrikuläre systolische Globalfunktion: Ejektionsfraktion (LVEF) von < 35-40 % Linksherzinsuffizienz mit Rückwärtsversagen (backward failure) ist eine Störung des linken Ventrikels mit einer zu niedrigen Auswurfleistung des Herzens, wobei es passiv zu einer Lungenstauung kommt. Stadien der chronischen Herzinsuffizienz: die NYHA-Klassifikation: [1, nach 2] NYHA 1 (asymptomatisch) Herzerkrankung ohne körperliche Limitation. Alltägliche körperliche Belastung verursacht keine inadäquate Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris NYHA 2 (leicht) Herzerkrankung mit leichter Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit; keine Beschwerden in Ruhe und bei geringer Anstrengung. Stärkere körperliche Belastung verursacht Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris, z.B. Bergaufgehen oder Treppensteigen NYHA 3 (mittelschwer) Herzerkrankung mit höherer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei gewohnter Tätigkeit. Keine Beschwerden in Ruhe. Geringe körperliche Belastung verursacht Erschöpfung, Rhythmusstörungen, Luftnot oder Angina pectoris, z.B. Gehen in der Ebene. NYHA 3 (schwer) Herzerkrankung mit Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten und in Ruhe, Bettlägerigkeit. → Zum Krankheitsbild Linksherzinsuffizienz mit Rückwärtsversagen und Lungenstauung

Rechtsherzinsuffizienz

Als Herzinsuffizienz allgemein wird bezeichnet: Unfähigkeit des Herzens, den Körper mit ausreichend Blut und damit mit genügend Sauerstoff zu versorgen, um den Stoffwechsel unter Ruhe- wie unter Belastungsbedingungen zu gewährleisten (WHO 1995, [1]). Bei der Rechtsherzinsuffizienz kommt es durch eine Insuffizienz des rechten Ventrikels zu einer Rückstauung in den großen Kreislauf mit den typischen Symptomen wie Venenstauung und Stauungsleber. → Zum Krankheitsbild Rechtsherzinsuffizienz

Arrythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie

Die arrythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie ist eine Erkrankung des Myokards, die gekennzeichnet ist durch eine fortschreitende Degeneration von Kardiomyozyten, die anschließend durch Fett- und Bindegewebe ersetzt werden. Die rechte Herzkammer ist betroffen. → Zum Krankheitsbild Arrythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie