Untergeordnete Krankheitsbilder

 

Die neuesten Aktualisierungen des med2click-Wissens (Chronische myeloproliferative Erkrankungen)

Osteomyelofibrose

Die Osteomyelofibrose gehört zu den myeloproliferativen Erkrankungen mit folgenden Merkmalen: Es besteht eine Splenomegalie. Es kommt zu einer hochgradigen Fibrosierung und Sklerosierung des blutbildenden Knochenmarks. In Milz und Leber findet die extramedulläre Blutbildung statt. Es finden sich unreife Zellvorstufen im Blut. Die Osteomyelofibrose kann primär (eigenständig) oder sekundär bei anderen Knochenmarkserkrankungen auftreten. → Zum Krankheitsbild Osteomyelofibrose

Essentielle Thrombozythämie

Die essentielle Thrombozythämie gehört zu den myeoloproliferativen Erkrankungen. Es kommt zu einer autonomen Proliferation der Thrombozyten (Blutplättchen) mit Zellzahlen von > 1.000.000 Thrombozyten/μl. → Zum Krankheitsbild Essentielle Thrombozythämie

Chronische myeloische Leukämie

Die chronische myeloische Leukämie ist definiert durch: maligne Entartung der pluripotenten Stammzelle des Knochenmarks exzessive Produktion funktionsuntüchtiger Granulozyten Einteilung: [9] Chronische myeloische Leukämie, Philadelphia-positiv (CML, PH+) Chronische myeloische Leukämie, Philadelphia-negativ (CML, PH-) Juvenile chronische myeloische Leukämie Eosinophile Leukämie Chronische myelomonozytäre Leukämie (CMML) → Zum Krankheitsbild Chronische myeloische Leukämie

Polycythaemia vera

Die Polycythämia vera gehört zu den myeloproliferativen Erkrankungen, bei der es zu einer progredienten Proliferation von Erythrozyten, in geringerem Maße auch von Granulozyten und Thrombozyten kommt. → Zum Krankheitsbild Polycythaemia vera