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Amyloidosen vom Typ AA

allgemeine  Amyloidose: Sammelbezeichnung für verschiedene Erkrankungen mit hyalinen extrazellulären Eiweißablagerungen (Amyloidfibrillen) Störungen der Proteinfaltung, die dazu führt, dass sich Proteine als unlösliche Aggregate ablagern folgende Gemeinsamkeiten: ß -Faltblattstruktur typisch fibrilläre Ultrastruktur hohe Affinität zu Kongorot mit grüner Doppelbrechung verschiedene Formen entsprechend immunchemisch - charakterisierbaren Typ des Amyloidproteins Reaktive Amyloidosen vom Typ AA treten nach oder im Verlauf verschiedener Krankheiten auf und haben als Vorläuferprotein das Serumamyloid A (Akute Phase Protein). → Zum Krankheitsbild Amyloidosen vom Typ AA

Beta2-Mikroglobulin-assoziierte Amyloidose

allg. Amyloidose: Sammelbezeichnung für versch. Erkrankungen mit hyalinen extrazellulären Eiweißablagerungen (Amyloidfibrillen) Störungen der Proteinfaltung, die dazu führt, dass sich Proteine als unlösliche Aggregate ablagern folgende Gemeinsamkeiten: ß -Faltblattstruktur typisch fibrilläre Ultrastruktur hohe Affinität zu Kongorot mit grüner Doppelbrechung versch. Formen entsprechend immunchemisch - charakterisierbaren Typ des Amyloidproteins ß2 - Mikroglobulin assoziierte Amyloidose: erworben, systemisch Vorläuferprotein ß2 - Mikroglobulin assoziiert mit chronischer Athropathie vermehrt bei Patienten mit chron. Hämodialyse → Zum Krankheitsbild Beta2-Mikroglobulin-assoziierte Amyloidose

Immunglobulin-assoziierte Amyloidosen

Die Immunglobulin-assoziierten Amyloidosen gehen mit pathologischen Ablagerungen von veränderten Glukoproteinen mit fibrillärer Struktur im Interstitium (Amyloiden) einher. Bei der Immunglobulin-assoziierten Amyloidose handelt es sich um ein AL-Amyloid aus z.B. leichten Ketten von Immunglobulinen oder Heparinsulfat-Proteoglykanen. → Zum Krankheitsbild Immunglobulin-assoziierte Amyloidosen