Impfung gegen Rotaviren

Synonyme: Rota-Impfung

Definition

Impfung gegen Rotaviren

Bearbeitungsstatus ?

Die Impfung gegen Rotaviren ist eine akute Immunisierung mit Lebendimpstoff.


Ätiologie

Impfung gegen Rotaviren

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Die Ursache für die Impfung gegen Rotaviren ist die:

  • Häufigkeit der Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern die durch Rotaviren verursacht sind
  • Infektion per Schmierinfektion

Epidemiologie

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Die Impfung gegen Rotaviren zeigt eine hohe Effektivität für beide Impfstoffe gegen Rotaviren (96–98%).


Differentialdiagnosen

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Keine Differentialdiagnosen bekannt


Anamnese

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Bei der Impfung gegen Rotaviren sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • ist das Kind gesund?
  • Kindesalter?

Diagnostik

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Bei der Impfung gegen Rotaviren muss keine über die Anamnese hinausführende Diagnostik betrieben werden.


Klinik

Impfung gegen Rotaviren

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Die klinische Symptomatik die nach einer Impfung gegen Rotaviren auftreten kann ist unter Komplikationen zu finden.


Therapie

Impfung gegen Rotaviren

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Die Impfung gegen Rotaviren verläuft nach folgendem Schema:

  • je nach Impfstoff in 2 (Rotarix®) bzw. 3 Dosen (RotaTeq®) im Abstand von jeweils mindestens 4 Wochen
  • oral
  • 1. Gabe ab 6. LW
  • letzte Dosis vor Vollendung 24. bzw. 26. LW
  • nach Grundimmunisierung Schutz für 2–3 Jahre
  • Eng umschriebener Zeitraum, um die Gefahr einer Invagination zu senken

Komplikationen

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Bei der Impfung gegen Rotaviren kommen folgende Nebenwirkungen vor:

  • bei beiden Impfstoffen geringe Nebenwirkungen
  • ggf. leichte Impfreaktion an der Injektionsstelle
  • ggf. Abgeschlagenheit + Temperaturerhöhungen
  • Vorsicht Kontaktpersonen!
  • Lebendimpfstoffe können im Stuhl ausgeschieden werden (9 - 17%)
  • meist in ersten 7 Tagen nach 1. Dosis
  • Infizierung möglich, meist ohne klinischen Symptome (Vorsicht Immunsupprimierte)

Zusatzhinweise

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Für die Impfung gegen Rotaviren sind folgende Informationen von bedeutung:

  • Die Impfung gegen Rotaviren gehört derzeit nicht zu den STIKO Impfempfehlungen wird aber von einigen privaten Kassen übernommen
  • Impfstoff ist seit 2006 auf dem Markt
  • Zulassung in Deutschland ist nur für Säuglinge bis 24. bzw 26. Lebenswoche

Literaturquellen

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  1. (2008) AWMF - Leitlinie - Akute infektiöse Gastroenteritis
  2. (2009) Herold G - Innere Medizin 2010 - Herold, Köln
  3. (2001) Groß U - Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie - Thieme
  4. RKI - Ratgeber Infektionskrankheiten - Merkblätter für Ärzte
  5. (2008) Müller C, Löll Ch, Bechtold H - Klinikleitfaden für alle Stationen - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  6. (2006) Weylandt K, Klinggräff P - DD Innere Kurzlehrbuch der Inneren Medizin und differentialdiagnostisches Kompendium - Lehmanns Media
  7. (2009) Thieme Verlag - Innere Medizin - Duale Reihe - Thieme
  8. (2009) Herold G - Innere Medizin 2010 - Herold, Köln
  9. (2008) Renz-Polster H, Krautzig S - Basislehrbuch Innere Medizin - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  10. (2007) Piper W - Innere Medizin - Springer

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