Hyperandrogenämische Amenorrhö

Definition

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • Häufigste Ursache ist die ovarielle Hyperandrogenämie im Zusammenhang mit dem Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS)
  • Androgenüberproduktion der Nebennieren

Ätiologie

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • Mulitfaktoriell: Genetische Disposition, gesörte hypothalamische Pulsfrequenz, erhöhte Insulinresistenz

Epidemiologie

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • 60 % des unerwünschten Kinderwunsches gehen auf eine Ovarialinsuffizienz zurück, wozu auch auch die Hyperandrogenämische Amenorrhö mit dem PCO-Syndrom gehört

Differentialdiagnosen

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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Anamnese

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • Allgemeine Anamnese
  • Essverhalten
  • Familäre Disposition
  • Unerfüllter Kinderwunsch

Diagnostik

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  •  Klinische Untersuchung
  • Endokrinologie: Testosteron, SHBG, LH, FSH, 17-OH-Progesteron
  • BMI und Taille-Hüft-Quotient
  • Sonographie
  • OGTT, Insulinbestimmung

Klinik

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • Zyklusstörungen
  • Hyperandrogenämie
  • Hirsutismus
  • Adipositas (bei 50%)
  • Akne, androgenetische Alopezie
  • Insulinresistenz

Therapie

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • Ovulationshemmer mit antiandrogener Wirkung: Gesta-gen Cyproteronacetat, Chlormadinonacetat oder Dieno-gest
  • Bei NNR-Hyperandrogenismus: 0,25 mg/Tag Dexamethason

Komplikationen

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • Unerfüllter Kinderwunsch

Zusatzhinweise

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • Mögliche Spätfolgen: Diabetes mellitus, Hyperöstrogenämie mit erhöhtem Risiko für östrogenabhängige Tumorerkrankungen, Sterilitätsproblematik und Störungen des Lipidstoffwechsels

Literaturquellen

Hyperandrogenämische Amenorrhö

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  • Ertan Mayatepek (1. Auflage 2007) – Pädiatrie, Elsevier GmbH, München

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