Untergeordnete Krankheitsbilder

 

Die neuesten Aktualisierungen des med2click-Wissens (Empfängnisverhütung (Kontrazeption))

Notfallkontrazeption

Die Notfallkontrazeption verhindert nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, Vergewaltigung oder fehlgeschlagener Verhütung die Implantation einer gegebenenfalls befruchteten Eizelle muss innerhalb von 72h (besser 48h) nach dem Verkehr eingenommen werden je früher die erste Dosis eingenommen wird, umso sicherer wird eine Schwangerschaft verhindert (in bis zu 98%) Nur als Notfallkontrazeptivum anzuwenden und kann die Pille oder eine andere Form der Kontrazeption nicht ersetzen! → Zum Krankheitsbild Notfallkontrazeption

Zweiphasenpräparate zur oralen Kontrazeption

Zweiphasenpräparate zur oralen Kontrazeption sind hormonelle Kombinationspräparate zum Verhüten einer Schwangerschaft. Sie bestehen aus synthetischen Derivaten des Estrogens (meist Ethinylestradiol) und Gestagens, welche in einem Zweistufensystem über den Zeitraum eines Menstruationszyklus verabreicht werden. Die physiologischen Schwankungen des weiblichen Hormonspiegels werden dabei wie folgt nachgeahmt: 1. Phase: nur Estrogen (7 Tage) 2. Phase: Estrogen und zusätzlich Gestagen (14 Tage) Bei den meisten Präparaten handelt es sich um eine Mikropille. Mikropille: wenn der Estrogenanteil pro Dragee < 50 μg  beträgt, Gestagendosis ca. 150 μg → Zum Krankheitsbild Zweiphasenpräparate zur oralen Kontrazeption

Implantate zur Kontrazeption

Implantate zur Kontrazeption zählen zur hormonalen Kontrazeption. → Zum Krankheitsbild Implantate zur Kontrazeption

Vaginalring

Beim Vaginalring handelt es sich um: kontrazeptiven hormonhaltigen Vaginalring aus transparentem flexiblen Kunststoff, der Ethinylestradiol und Etonogestrel enthält Ovulationshemmer → Zum Krankheitsbild Vaginalring

Hormonspirale

Die Hormonspirale ist eine gestagenhaltige Kunststoffspirale, die zur Kontrazeption in den Uterus eingelegt wird. → Zum Krankheitsbild Hormonspirale