Untergeordnete Krankheitsbilder

 

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Plazenta praevia

Placenta praevia [1;3] Muttermund teilweise oder vollständig von der Placenta verdeckt Symptome meist nach der 28. SSW (Schwangerschaftswoche) Geht mit erhöhtem Blutungsrisiko einher assoziiert sein können Plazentalösungsstörungen: Plazenta accreta: bei 5-10% der Patientinnen mit Placenta praevia; Zotten der Plazenta reichen bis in Decidua basalis (Endometrium) Sie wird in 4 Grade eingeteilt: 1. Grades: 30% Plazenta praevia totalis. Die Plazenta bedeckt den inneren Muttermund vollständig. 2. Grades: 50% Plazenta praevia partialis. Die Plazenta bedeckt den inneren Muttermund nur teilweise. 3. Grades: 20% Plazenta praevia marginalis. Die Plazenta erreicht mit ihrem unteren Rand den inneren Muttermund oder bedeckt diesen nur mit einem kleinen Teil. 4. Grades: Die Plazenta sitzt tief, erreicht aber denn inneren Muttermund nicht. → Zum Krankheitsbild Plazenta praevia

Atonische Nachblutung

Unter atonischer Nachblutung/ Uterusatonie versteht man die Kontraktionsschwäche des Uterus nach vollständiger Geburt der Plazenta. → Zum Krankheitsbild Atonische Nachblutung

Plazentalösungsstörungen, Retentio placentae

Plazentalösungsstörungen sind definiert [1] Plazenta sollte innerhalb von 30 Min. nach Geburt entbunden sein. Geschieht dies nicht, spricht man von einer Retentio placentae. Und/ oder Blutverlust > 500 ml; verstärkte Lösungsblutung Und/ oder Plazenta nicht vollständig geboren,(es fehlt an geborener Plazenta, Eihäuten oder Nabelschnur ein mehr als bohnengroßes Stück) Gehören zu den vier wesentlichen Mechanismen für peripartale Blutungen [2] Gehäuftes Vorkommen nach Kaiserschnittentbindung [4] → Zum Krankheitsbild Plazentalösungsstörungen, Retentio placentae

Vorzeitige Plazentalösung als Ursche für eine pathologische Geburt

Die vorzeitige Plazentalösung ist das vollständige oder teilweise Ablösen der Plazenta während der noch bestehenden Schwangerschaft oder während des Geburtsvorganges. Dadurch kommt es zu Blutungen aus müttelichen und kindlichen Gefäßen und zur Bildung eines retroplazentären Hämatoms. → Zum Krankheitsbild Vorzeitige Plazentalösung als Ursche für eine pathologische Geburt

Plazentainsuffizienz

Als Plazentainsuffizienz bezeichnet man die Beeinträchtigung des Stoffaustausches zwischen Mutter und Fetus. akute Plazentainsuffizienz intrauterine Hypoxie und Fruchttod nach Minuten bis Stunden chronische Plazentainsuffizienz intrauterine Wachstumsretardierung → Zum Krankheitsbild Plazentainsuffizienz