Untergeordnete Krankheitsbilder

 

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Intrauteriner Fruchttod

Intrauteriner Fruchttod [1;2] Tod des ungeborenen Kindes nach dem 6. Schwangerschaftsmonat Nach §31 des Gesetzes gilt ein Kind als tot geboren, wenn nach der Geburt weder das Herz schlägt noch die Nabelschnur pulsiert oder eine natürliche Lungenatmung einsetzt. Das Gewicht muß nach §21 Abs.2 mindestens 500g betragen. Eine Mitteilung an das Standesamt muß spätestens am folgenden Werktag erfolgen. Beträgt das Gewicht unter 500g, handelt es sich nach dem Gesetz um eine Fehlgeburt. Diese wird dann auch nicht im Personenstandsregister geführt. → Zum Krankheitsbild Intrauteriner Fruchttod

Intrauterine Wachstumsretardierung

Intrauterine Wachstumsretardierung [1;2] Bezeichnung für Neugeborene, die für ihr Gestationsalter zu klein sind, bzw. intrauterin gemessen wurden („Small for gestational age“, SGA). Das Geburtsgewicht liegt hierbei unter der 10. Perzentile. Die intrauterine Wachstumsretardierung ist nicht unbedingt mit einem pathologischen Wachstum gleichzusetzen. Sie kann auch einfache genetische Ursachen (Größe der Mutter) haben. → Zum Krankheitsbild Intrauterine Wachstumsretardierung

Terminüberschreitung

Terminüberschreitung [1] Die normale Dauer einer Schwangerschaft errechnet man mit der Naegele- Regel ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Dann dauert die normal verlaufende Schwangerschaft 280 Tage, oder 40 + 0 Wochen. Ab 40 + 1 (also 40 vollendete Wochen + 1 Tag) bis 41 + 6 spricht man von einer Terminüberschreitung. Ab  42 + 0, also 294 Tagen, spricht man von Übertragung. → Zum Krankheitsbild Terminüberschreitung

Frühgeburt

Frühgeburt [1;2] wenn das Kind vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche geboren wird; also vor  37+0 SSW Gründe hierfür können z.B. Infektionen, Fehlbildungen des Kindes, Störungen der Plazentation oder Pathologien des Uterus sein. → Zum Krankheitsbild Frühgeburt