Die neuesten Aktualisierungen des med2click-Wissens (Maternale Erkrankungen in der Schwangerschaft)

Schizophrenie

Die Schizophrenie ist eine Störung des Geistes mit verschiedenen klinischen Bildern, bei der keine körperliche Ursache nachgewiesen werden kann. Sie hat meist einen eher ungünstigen Verlauf und zählt zu den endogenen Psychosen. → Zum Krankheitsbild Schizophrenie

HELLP-Syndrom

Das HELLP- Syndrom ist eine Sonderform der Präeklampsie, die zumeist Erstgebärende im dritten Trimenon betrifft und einer sofortigen Handlung bedarf. Zu 20% der Fälle sind Wöchnerinnen betroffen. Für das HELLP- Syndrom sind folgende Laborveränderungen (Trias) spezifisch, die auch zu der Abkürzung HELLP geführt haben: H  = haemolysis (Hämolyse) EL = elevated liver enzymes      (Transaminasenanstieg)  LP = low platelet count (Thrombozytopenie) → Zum Krankheitsbild HELLP-Syndrom

Melanom in der Schwangerschaft

Das maligne Melanom ist ein maligner Tumor, der von den Melanozyten ausgeht und früh metastasiert. Es gibt kontroverse Daten darüber, ob sich bestehende Nävi während der Schwangerschaft vermehrt pigmentieren bzw. Atypien bilden. Daher sollte die Patientin bei verdächtigen Veränderungen auch während einer Schwangerschaft unbedingt einem Dermatologen vorgestellt werden (Kriterien s. Diagnostik). Das maligne Melanom wird grundsätzlich in folgende Unterformen eingeteilt: Noduläres malignes Melanom Superfiziell spreitendes malignes Melanom Lentigo-maligna-Melanom Akrolentiginöses Melanom amelanotisches malignes Melanom Schleimhautmelanom Meist manifestiert sich das maligne Melanom an der Haut, selten auch am Auge (Konjunktiva und Uvea), an Hirnhäuten oder Schleimhäuten. → Zum Krankheitsbild Melanom in der Schwangerschaft

Hypoparathyreodismus

Ein Hypoparathyreoidismus beschreibt eine verminderte Sekretion von Parathormon aus der Nebenschilddrüse mit Hypokalzämie. → Zum Krankheitsbild Hypoparathyreodismus

Hyperparathyreoidismus

Hyperparathyreoidismus: Primärer Hyperparathyreoidismus [1;2] Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung der Nebenschilddrüsen, die auf einer Überproduktion von Parathormon (PTH) basiert. Familiäre Prädispositionen sind möglich Sekundärer Hyperparathyreoidismus keine direkte  Erkrankung der Nebenschilddrüsen. Diese produzieren zwar zu viel Parathormon, der Auslöser dafür ist aber meist eine Hypokalzämie oder Hypophosphatämie durch eine andere Grunderkrankung. In der Schwangerschaft kann es auch durch die Produktion von HCG und anderen Hormonen zu einer erhöhten Bildung von Parathormon kommen. Tertiärer  Hyperparathyreoidismus entsteht meist aus einem sekundären Hyperparathyreoidismus. Es entwickelt sich eine reaktive Hyperkalzämie. → Zum Krankheitsbild Hyperparathyreoidismus