Erythrosis interfollicularis colli

Synonyme: Erythromelanosis interfollicularis colli

Definition

Erythrosis interfollicularis colli

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Die Erythrosis interfollicularis colli ist eine papulöse Elastose in Verbindung mit retikulären Teleangiektasien als Zeichen einer chronischen Lichtschädigung.


Ätiologie

Erythrosis interfollicularis colli

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Zur Ätiologie der Erythrosis interfollicularis colli:

  • Die Ätiologie ist noch ungeklärt
  • Mögliche Ursache: chronische, intensive UV-Exposition

Epidemiologie

Erythrosis interfollicularis colli

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Zur Epidemiologie der Erythrosis interfollicularis colli:

  • Die Erkrankung manifestiert sich im mittlerem bis höheren Lebensalter
  • Es gibt keine Geschlechtspräferenz.
  • Die Erythrosis interfollicularis colli kommt häufig bei Menschen vor, die bei der Arbeit oder in der Freizeit einer starken Lichtexposition ausgesetzt sind

Differentialdiagnosen

Erythrosis interfollicularis colli

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Anamnese

Erythrosis interfollicularis colli

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Bei der Erythrosis interfollicularis colli sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Wann ist die Hauterkrankung erschienen? chronische, intensive UV-Exposition?
  • Beruf des Patienten?
  • Lokalisation der Hautveränderungen? 
  • Was für Beschwerden? Schmerz? Juckreiz?
  • Verlauf? Hat sich der Befund verändert/verschlechtert?
  • Autoimmunologische Erkrankungen? bekannte Grunderkrankungen? 
  • Medikamenteneinnahme?

Diagnostik

Erythrosis interfollicularis colli

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Zur diagnostischen Abklärung der Erythrosis interfollicularis colli sind relevant:

  • Anamnese
  • Klinisches Bild

Klinik

Erythrosis interfollicularis colli

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Die Erythrosis interfollicularis colli kann klinisch folgendermaßen in Erscheinung treten:

Lokalisation:

  • v.a. vordere und seitliche Halspartien sowie Decolleté-Bereich betroffen

Klinischer Befund:

  • scharf begrenztes, gleichmäßig teleangiektatisches Erythem mit Aussparung der normalfarbenen stecknadelkopfgroßen Haarfollikel
  • evtl. Hyperpigmentierung an der betroffenen Stelle (Erythromelanosis interfollicularis colli)
  • Submental- und Retroaurikularregion: erscheinungsfrei

Therapie

Erythrosis interfollicularis colli

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Die therapeutischen Möglichkeiten bei Erythrosis interfollicularis colli umfassen:

  • Lichtschutz
  • Lasertherapie (Argonlaser, Farbstofflaser)
    → kann begrenzte Erfolge zeigen

Komplikationen

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Zu den Komplikationen der Erythrosis interfollicularis colli liegt derzeit keine weitere Information vor.


Zusatzhinweise

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Zu der Erythrosis interfollicularis colli liegen derzeit keine weitere Zusatzhinweise vor.


Literaturquellen

Erythrosis interfollicularis colli

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  1. (2005) Braun-Falco O, Plewig G, Wolff HH, Burgdorf WHC, Landthaler M - Dermatologie und Venerologie - Springer Verlag, Heidelberg, 5. Auflage
  2. (2004) Konrad Bork, Wolfgang Bräuninger -  Hautkrankheiten in der Praxis: Diagnostik und Therapie - Schattauer Verlag, 3. Auflage
  3. (2007) Peter Altmeyer - Dermatologische Differenzialdiagnose: Der Weg zur klinischen Diagnose - Verlag Springer
  4. (2008) Jean Krutmann, Thomas Diepgen, Claudia Billmann-Krutmann - Hautalterung: Grundlagen- Prävention- Therapie - Springer Verlag, 2. Auflage
  5. (2007) Petres, Rompel - Operative Dermatologie, Lehrbuch und Atlas - Springer
  6. (2009) Rassner G - Dermatologie, Lehrbuch und Atlas - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  7. (2009) Fritsch P - Dermatologie und Venerologie für das Studium - Springer
  8. (2007) Altmeyer P - Dermatologische Differenzialdiagnose, Der Weg zur klinischen Diagnose - Springer
  9. (2005) Braun-Falco O, Plewig G, Wolff HH, Burgdorf WHC, Landthaler M - Dermatologie und Venerologie - Springer, Heidelberg
  10. (2003) Jung E, Moll I - Dermatologie - Thieme, Duale Reihe

Assoziierte Krankheitsbilder zu Erythrosis interfollicularis colli

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