Enterokinasemangel

Synonyme: Enteropeptidasemangel

Definition

Enterokinasemangel

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  • beim Enterokinasemangel handelt es sum um eine mangelnde Verdauung von Eiweiß

Ätiologie

Enterokinasemangel

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Ursachen des Enterokinasemangels sind:

  • Enterokinase:
  • = Bürstensaumenzym im Duodenum
  • katalysiert Spaltung von Trypsinogen in Trypsin ->
  • Aktivierung von:
  • Chymotrypsinogen
  • Proelastase
  • Procarboxypeptidase
  • -> wichtig für Proteolyse

Epidemiologie

Enterokinasemangel

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Zur Epidemiologie des Enterokinasemangels liegen zur Zeit keine weiteren Daten vor.


Differentialdiagnosen

Enterokinasemangel

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Anamnese

Enterokinasemangel

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Bei der Anamnese des Enterokinasemangels sollte beachtet werden:

  • starke Durchfälle nach Geburt?
  • Gedeihstörung?
  • Hypoproteinämie?
  • Anämie?

Diagnostik

Enterokinasemangel

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  • Enzymaktivitätsmessung in Duodenalbiopsie bei Enterokinasemangel

Klinik

Enterokinasemangel

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Das klinische Bild des Enterokinasemangels zeigt sich folgendermaßen:

  • postpartale starke Durchfälle
  • Gedeihstörung
  • Hypoproteinämie
  • Anämie

Therapie

Enterokinasemangel

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Die Behandlung bei Enterokinasemangel umfasst folgendes:

  • Semielementardiät
  • Elementardiät
  • Substitution von Pankreasenzymen

Komplikationen

Enterokinasemangel

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Es sind keine Komplikationen bei Enterokinasemangel bekannt.


Zusatzhinweise

Enterokinasemangel

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Zum Thema Enterokinasemangel liegen derzeit keine weiteren Zusatzhinweise vor.


Literaturquellen

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  1. Mayatepek E. (2007) - Pädiatrie - Elsevier, Urban & Fischer Verlag
  2. Fuchs, Rothe, Wintergerst, Kieslich, Ruß (2007) - Arneimittel Pädiatrie pocket - Börm Bruckmeier Verlag
  3. Friedrich Carl Sitzmann (2006) - Duale Reihe - Pädiatrie - Taschenbuch-Georg Thieme Verlag
  4. Kiess, Merkenschlager, Pfäffle, Siekmeyer (2008) -Therapie in der Kinder und Jugendmedizin- Elsevier, Urban &Fischer Verlag

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