Dissoziative Identitätsstörung

Definition

Dissoziative Identitätsstörung

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  • Die dissoziative Identitätsstörung ist gekennzeichnet durch die Existenz mehrerer Persönlichkeiten in einer Person.

Ätiologie

Dissoziative Identitätsstörung

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Die Ursachen der dissoziativen Identitätsstörung sind:

  • Lerntheorie
  • psychoanalytische Theorieansätze
  • Krankheitsgewinn
  • neurobiologisch

Epidemiologie

Dissoziative Identitätsstörung

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Zur Epidemiologie der dissoziativen Identitätsstörung liegen folgende Angaben vor:

  • selten in Europa

Differentialdiagnosen

Dissoziative Identitätsstörung

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Anamnese

Dissoziative Identitätsstörung

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Bei der dissoziativen Identitätsstörung sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • In einer Person: z.B.> 2 Persönlichkeiten?
  • Lediglich Nachweis einer Persönlichkeit zu einer bestimmten Zeit möglich?
  • Wissen die Persönlichkeiten voneinander?(selten)

Diagnostik

Dissoziative Identitätsstörung

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Zur diagnostischen Abklärung der dissoziativen Identitätsstörung sind relevant:

  • Ausschluss organischer Erkrankungen
  • zeitliche Verbindung u.a. zu belastenden Ereignissen
  • Fremdanamnese

Klinik

Dissoziative Identitätsstörung

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Die dissoziative Identitätsstörung kann folgende Symptome zeigen:

  • in einer Person: z.B.> 2 Persönlichkeiten
  • lediglich Nachweis einer Persönlichkeit zu einer bestimmten Zeit möglich
  • Persönlichkeiten wissen selten voneinander

Therapie

Dissoziative Identitätsstörung

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Die therapeutischen Möglichkeiten der dissoziativen Identitätsstörung umfassen Folgendes:

  • Psychotherapie
  • Entspannung
  • Verhaltenstherapie
  • psychodynamische Therapieansätze
  • unter Umständen: Psychopharmaka, z.B. bei bedeutsamer Depression: Antidepressiva
  • Antidepressiva, z.B. Citalopram (bei Depression): oral 1x20 mg, tägliche Maximaldosis: 60 mg [2]

Komplikationen

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  • Zu Komplikationen der dissoziativen Identitätsstörung liegen derzeit keine Informationen vor.

Zusatzhinweise

Dissoziative Identitätsstörung

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Zur dissoziativen Identitätsstörung liegen folgende Zusatzhinweise vor:

  • dissoziative Identitätsstörung: keine schizophrene Störung
  • zusätzlich oft z.B. Angst- und Persönlichkeitsstörungen

Literaturquellen

Dissoziative Identitätsstörung

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  1. Möller HJ, Laux G, Deister A (2009) - Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie - Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 246-257)
  2. Ruß A (2008) - Arzneimittel pocket - Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald (Seite 242)
  3. Tölle R, Windgassen K (2009) - Psychiatrie - Springer Medizin Verlag, Heidelberg (Seite 78)
  • (2009) Klußmann R, Nickel M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer Verlag, Wien
  • (2009) Mentzos S - Lehrbuch der Psychodynamik - Verlag Vandenhoeck & Ruprecht/BRO
  • (2009) Janssen P, Joraschky P, Tress W - Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherap - Deutscher Ärzte Verlag
  • (2008) Rentrop M, Müller R, Bäuml J - Klinikleitfaden Psychiatrie und Psychotherapie - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  • (2007) Rudolf - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik - Thieme
  • (2007) Arolt V, Reimer C, Dilling H - Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie - Springer
  • (2006) Fritzsche K, Wirsching M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer

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