Dissoziative Fugue

Synonyme: psychogene fugue

Definition

Dissoziative Fugue

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  • Die dissoziative Fugue ist u.a. dadurch gekennzeichnet, dass der gewohnte Lebensraum plötzlich verlassen wird.

Ätiologie

Dissoziative Fugue

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Die Ursachen der dissoziativen Fugue sind:

  • Lerntheorie
  • psychoanalytische Theorieansätze
  • Krankheitsgewinn
  • neurobiologisch

Epidemiologie

Dissoziative Fugue

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Zur Epidemiologie der dissoziativen Fugue gibt es folgende Angaben:

  • selten in Europa

Differentialdiagnosen

Dissoziative Fugue

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Anamnese

Dissoziative Fugue

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Bei der dissoziativen Fugue sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Erinnerung an alte Identität: nicht möglich?
  • Neue Identität?
  • Plötzliches Verlassen gewohnter Orte
  • Davor: z.B. Belastungssituation?
  • Scheinbar unauffälliges Verhalten?

Diagnostik

Dissoziative Fugue

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Zur diagnostischen Abklärung der dissoziativen Fugue sind relevant:

  • Ausschluss organischer Erkrankungen
  • zeitliche Verbindung u.a. zu belastenden Ereignissen
  • Fremdanamnese

Klinik

Dissoziative Fugue

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Die dissoziative Fugue kann folgende Symptome zeigen:

  • Erinnerung an alte Identität: nicht möglich
  • neue Identität
  • plötzliches Verlassen gewohnter Orte
  • davor: z.B. Belastungssituation
  • scheinbar unauffälliges Verhalten

Therapie

Dissoziative Fugue

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Die therapeutischen Möglichkeiten der dissoziativen Fugue umfassen Folgendes:

  • Psychotherapie
  • Entspannung
  • Verhaltenstherapie
  • psychodynamische Therapieansätze
  • unter Umständen: Psychopharmaka, z.B. bei bedeutsamer Depression: Antidepressiva
  • Antidepressiva, z.B. Citalopram (bei Depression): oral 1x20 mg, tägliche Maximaldosis: 60 mg [2]

Komplikationen

Dissoziative Fugue

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  • Zu den Komplikationen der dissoziativen Fugue liegen derzeit keine Angaben vor.

Zusatzhinweise

Dissoziative Fugue

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Zu der dissoziativen Fugue liegen folgende Zusatzhinweise vor:

  • zusätzlich oft z.B. Angst- und Persönlichkeitsstörungen

Literaturquellen

Dissoziative Fugue

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  1. Möller HJ, Laux G, Deister A (2009) - Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie - Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 246-257)
  2. Ruß A (2008) - Arzneimittel pocket - Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald (Seite 242)
  3. Tölle R, Windgassen K (2009) - Psychiatrie - Springer Medizin Verlag, Heidelberg (Seite 78)
  4. Kasper S, Volz HP (2003) - Psychiatrie compact - Georg Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 166)
  • (2009) Klußmann R, Nickel M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer Verlag, Wien
  • (2009) Mentzos S - Lehrbuch der Psychodynamik - Verlag Vandenhoeck & Ruprecht/BRO
  • (2009) Janssen P, Joraschky P, Tress W - Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherap - Deutscher Ärzte Verlag
  • (2008) Rentrop M, Müller R, Bäuml J - Klinikleitfaden Psychiatrie und Psychotherapie - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  • (2007) Rudolf - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik - Thieme
  • (2007) Arolt V, Reimer C, Dilling H - Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie - Springer
  • (2006) Fritzsche K, Wirsching M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer

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