Dermale melanozytäre Nävi

Definition

Dermale melanozytäre Nävi

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  • dermale melanozytäre Nävi = Überbegriff der zumeist kongenital bestehenden graublauen oder grauschwarzen Flecken (Mongolenfleck, Nävi Ito und Ota) bzw. blauschwarzen Papeln oder Maculae (blauer Nävus)

Ätiologie

Dermale melanozytäre Nävi

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Ursachen der dermalen melanozytären Nävi sind:

  • Ausbleibende oder retardierte epidermale Einwanderung der Melanoblasten aus der Dermis

Epidemiologie

Dermale melanozytäre Nävi

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Zur Epidemiologie der dermalen melanozytären Nävi:

  • Gehäuft im ostasiatischen Raum und bei Frauen (alle Nävi fuscocoerulei)
  • Prävalenz blauer Nävi: 1%

Differentialdiagnosen

Dermale melanozytäre Nävi

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Anamnese

Dermale melanozytäre Nävi

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Bei der Anamnese der dermalen melanozytären Nävi sollte beachtet werden:

  • Vergrößerung?
  • Seit wann?

Diagnostik

Dermale melanozytäre Nävi

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  • Bei Malignitätsverdacht der dermalen melanozytären Nävi (bsds. blauer Nävus): Histologie

Klinik

Dermale melanozytäre Nävi

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Das klinische Bild der dermalen melanozytären Nävi zeigt sich folgendermaßen:

  • Graublaue / Grauschwarze Hyperpigmentierungen:
  1. In der Sakralgegend (Mongolenfleck)
  2. Im Versorgungsgebiet der ersten beiden  Trigeminusäste (Nävus Ota)
  3. In der Schulter-Arm-Region (Nävus Ito)
  • Blauschwarze oder graublaue Papeln / Maculae an Hand- / Fussrücken, Gesicht, Nacken, Schleimhäuten (Blauer Nävus)

Therapie

Dermale melanozytäre Nävi

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  • bei den dermalen melanozytären Nävi keine erforderlich ausser bei verdächtigen blauen Nävi (Exzision) oder beim Ota- / Ito-Nävus (Laser), falls erwünscht

Komplikationen

Dermale melanozytäre Nävi

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Komplikationen bei dermalen melanozytären Nävi:

  • Selten beim Ota und beim blauen Nävus: Maligne Transformation

Zusatzhinweise

Dermale melanozytäre Nävi

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Zu den dermalen melanozytären Nävi liegen derzeit keine weiteren Zusatzhinweise vor.


Literaturquellen

Dermale melanozytäre Nävi

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  1. Fritsch P (2004) – Dermatologie Venerologie – Springer, Heidelberg
  2. Höger PH (2007) – Kinderdermatologie – Schattauer, Stuttgart
  3. Mayatepek E (2007) – Pädiatrie – Elsevier, München
  4. Reuter P (2004) – Springer Lexikon Medizin – Springer, Heidelberg
  5. Lang GK (2008) – Augenheilkunde – Thieme, Stuttgart

Assoziierte Krankheitsbilder zu Dermale melanozytäre Nävi

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