Depersonalisationsstörung

Synonyme: Depersonalisation, Depersonalisationssyndrom

Definition

Depersonalisationsstörung

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  • Bei der Depersonalisationsstörung nimmt sich die Person selbst verändert wahr.

Ätiologie

Depersonalisationsstörung

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Die Ursachen der Depersonalisationsstörung sind:

  • Lerntheorie
  • psychoanalytische Theorieansätze
  • Krankheitsgewinn
  • neurobiologisch

Epidemiologie

Depersonalisationsstörung

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  • Die Depersonalisationsstörung ist selten.

Differentialdiagnosen

Depersonalisationsstörung

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Anamnese

Depersonalisationsstörung

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Bei der Depersonalisationsstörung sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Eigene Gefühle als fremd empfunden?
  • Eigene Taten als mechanisch angesehen?
  • Zusätzlich: Derealisation?

Diagnostik

Depersonalisationsstörung

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Zur diagnostischen Abklärung der Depersonalisationsstörung sind relevant:

  • Ausschluss organischer Erkrankungen
  • zeitliche Verbindung u.a. zu belastenden Ereignissen
  • Fremdanamnese

Klinik

Depersonalisationsstörung

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Die Depersonalisationsstörung kann folgende Symptome zeigen:

  • eigene Gefühle als fremd empfunden
  • eigene Taten als mechanisch angesehen
  • zusätzlich: Derealisation

Therapie

Depersonalisationsstörung

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Die therapeutischen Möglichkeiten bei der Depersonalisationsstörung umfassen Folgendes:

  • Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie
  • psychodynamische Therapieansätze
  • Entspannungstechniken
  • Psychopharmaka - in den meisten Fällen kurzfristig, v.a. Antidepressiva z.B. SSRI
  • SSRI, z.B. Citalopram (bei Depression): 1x20 mg oral, tägliche Maximaldosis: 60 mg [2]

Komplikationen

Depersonalisationsstörung

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  • Zu Komplikationen der Depersonalisationsstörung liegen derzeit keine Informationen vor.

Zusatzhinweise

Depersonalisationsstörung

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Zur Depersonalisationsstörung liegen folgende Zusatzhinweise vor:

  • Derealisation und Depersonalisation auch bei vielen anderen Krankheiten
  • Wichtig: Symptome - u.a. dauerhaftes, wiederholtes Auftreten
  • zusätzlich oft z.B. Angst- und Persönlichkeitsstörungen

Literaturquellen

Depersonalisationsstörung

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  1. Möller HJ, Laux G, Deister A (2009) - Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie - Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 246-257)
  2. Ruß A (2008) - Arzneimittel pocket - Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald (Seite 242)
  3. Tölle R, Windgassen K (2009) - Psychiatrie - Springer Medizin Verlag, Heidelberg (Seite 79)
  • (2009) Klußmann R, Nickel M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer Verlag, Wien
  • (2009) Mentzos S - Lehrbuch der Psychodynamik - Verlag Vandenhoeck & Ruprecht/BRO
  • (2009) Janssen P, Joraschky P, Tress W - Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherap - Deutscher Ärzte Verlag
  • (2008) Rentrop M, Müller R, Bäuml J - Klinikleitfaden Psychiatrie und Psychotherapie - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  • (2007) Rudolf - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik - Thieme
  • (2007) Arolt V, Reimer C, Dilling H - Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie - Springer
  • (2006) Fritzsche K, Wirsching M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer

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