Chorioretinopathia centralis serosa

Synonyme: zentral seröse Chorioretinopathie

Definition

Chorioretinopathia centralis serosa

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  • Chorioretinopathia centralis serosa ist eine seröse Abhebung der makulären Netzhaut vom Pigmentepithel, die durch eine Leckstelle im Pigmentepithel hervorgerufen wird

Ätiologie

Chorioretinopathia centralis serosa

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  • Ursache der Chorioretinopathia centralis serosa ist nicht bekannt
  • evtl. spielt Stress eine Rolle
  • Gefäßspasmen der Choriokapillaris mit vorübergehender Durchblutungsstörung sollen ebenfalls eine Rolle spielen

Epidemiologie

Chorioretinopathia centralis serosa

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  • Vor allem junge Männer sind von der Chorioretinopathia centralis serosa betroffen
  • gelegentlich auch junge Frauen

Differentialdiagnosen

Chorioretinopathia centralis serosa

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Keine Differentialdiagnosen bekannt


Anamnese

Chorioretinopathia centralis serosa

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Bei Chorioretinopathia centralis serosa sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Verkleinertsehen?
  • Metamorphopsien?
  • Dunklersehen?
  • zentrale relative Gesichtsfelddefekte?
  • Fluoreszenzangiographie

Diagnostik

Chorioretinopathia centralis serosa

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Zur diagnostischen Abklärung der Chorioretinopathia centralis serosa sind relevant:

  • Ophthalmoskopie: relativ scharf begrenzte Abhebung der Netzhaut am hinteren Pol, die meist konzentrisch zur Makula liegt
  • Fluoreszenzangiographie: kontinuierlicher Farbstoffaustritt an der Stelle des Pigmentepitheldefektes; diese Stelle wird als Quellpunkt bezeichnet; bei frischen Fällen in Form einer Rauchfahne, bei älteren Fällen in Form eines Tintenkleckses

Klinik

Chorioretinopathia centralis serosa

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Die Chorioretinopathia centralis serosa kann eine oder mehrere der folgenden Symptome zeigen:

  • einseitige Mikropsie (Verkleinertsehen)
  • Metamorphopsie
  • Dunklersehen
  • zentrale relative Gesichtsfelddefekte (Pat. sieht zentral einen dunklen Fleck)

Therapie

Chorioretinopathia centralis serosa

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  • Therapie bei Chorioretinopathia centralis serosa meist nicht erforderlich
  • bei 80-90% der Pat. verschließt sich die Leckstelle innerhalb einer Wochen spontan
  • subretinale Flüssigkeitsblase wird von Pigmentepithel resorbiert
  • Symptome verschwinden und Sehvermögen geht meist auf den Ausgangswert zurück
  • Rezidive sind in größeren Zeitabstand recht häufig
  • bildet sich die Netzhautabhebung nicht innerhalb von 4 Monaten zurück, kann eine milde Laserkoagulation des Quellpunktes erfolgen

Komplikationen

Chorioretinopathia centralis serosa

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Zu den Komplikationen der Chorioretinopathia centralis serosa liegen derzeit keine Daten vor.


Zusatzhinweise

Chorioretinopathia centralis serosa

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Es liegen derzeit keine Zusatzhinweise zur Chorioretinopathia centralis serosa vor.


Literaturquellen

Chorioretinopathia centralis serosa

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  1. M. Sachsenweger - Augenheilkunde - Duale Reihe - Thieme Verlag
  2. G.K. Lang - Augenheilkunde - Thieme Verlag
  3. F. Grehn - Augenheilkunde - Springer Verlag
  • (2008) Grehn F - Augenheilkunde - Springer
  • (2009) Dahlmann C - Crashkurs Augenheilkunde - Urban & Fischer, Elsevier
  • (2008) Schmidt D - Tipps und Tricks für den Augenarzt, Problemlösungen von A – Z - Springer Verlag
  • (2008) Lang, G.K - Augenheilkunde - Thieme Verlag
  • (2008) Kanski J - Klinische Ophthalmologie, Lehrbuch und Atlas - Urban & Fischer, Elsevier
  • (2008) Grehn F - Augenheilkunde - Springer Verlag, Berlin
  • (2003) Sachsenweger M - Augenheilkunde - Thieme
  • (2001) Augustin A - Augenheilkunde - Springer

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