Die neuesten Aktualisierungen des med2click-Wissens (Tumoren des Rückenmarks)

Intramedulläre Tumoren

Intramedulläre Tumore sind seltene Tumore des ZNS und machen lediglich 2-4% aller ZNS-Tumoren aus. [2] Folgende intramedulläre Tumoren können aufgefunden werden: Ependymom (40-60%; 30% bei Kindern) Astrozytom (35-45%; 60% bei Kindern) Hämangioblastom (3-6%) Keimzelltumoren (2%) Lipom (2%) Selten: Subependymom, Gangliom, intramedulläres Schwannom, Neurofibrom → Zum Krankheitsbild Intramedulläre Tumoren

Juxtamedulläre Tumoren

Juxtamedulläre Tumoren sind intradurale Tumore, die sich meist in Form eines Meningioms oder Neurinoms manifestieren. Weitere seltenere Tumoren sind: Myxopailläres Ependymom Gangliome Astrozytom embryonale Tumore → Zum Krankheitsbild Juxtamedulläre Tumoren

Epidurale Tumoren

Epidurale Tumoren entstehen im epiduralen Kompartiment und komprimieren den Durazylinder. Reine epidurale Tumore sind: [1] Epidurale Metastasen (80%) Lymphome Sarkome Plasmozytome Metastasen: 85% der Fälle entspringen aus angrenzenden Wirbelkörpern. [2] 15% der Fälle sind paravertebral und können über die Foramina intervertebralis das Knochenmark erreichen. Primäre epidurale Tumore sind äußerst selten und spielen eine untergeordnete Rolle. → Zum Krankheitsbild Epidurale Tumoren