Untergeordnete Krankheitsbilder

 

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Idiopathische thrombozytopenische Purpura

Die idiopathische thrombozytopenische Purpura ist eine isolierte Thrombozytopenie ohne erkennbare Ursache(Ausschlussdiagnose) → Zum Krankheitsbild Idiopathische thrombozytopenische Purpura

Thrombozytopenie bei Splenomegalie

allg. Thrombocytopenie: Verminderung der Plättchenzahl <150.000/yl Folge verkürzter Thrombocytenüberlebenszeit oder Bildungsstörung häufigste Ursache hämorrhagischer Diathesen In der Regel erst bei Thrombocytenzahlen <50.000/yl Spontanblutungen entsteht auf verschiedenen Wegen: Bildungsstörung Umsatzstörung Verteilungsstörung - Thrombocytenpooling bei Splenomegalie oder Hypersplenismus Verdünnung Bei Patienten mit Splenomegalie sinkt der Anteil der zirkulierenden Thrombocyten Gesamtzahl der Thrombozyten bleibt gleich keine wirksame Gegenregulation (Anregung der Thrombocytopoese) → Zum Krankheitsbild Thrombozytopenie bei Splenomegalie

Thrombotisch thrombozytopenische Purpura

disseminierte thrombotische Mikroangiopathie heterogenes, klinisches Syndrom charakterisiert durch Auftreten fibrinarmer Thrombocytenaggregaten in der Mikrozirkulatio viele Gemeinsamkeiten mit hämlytisch - urämischen Syndrom des Erwachsenen oft nach bakteriellen oder viralen Infektionen gekennzeichnet durch abnorm große von - Willebrand Faktor - Multimeren 2 Formen: primär: ohne Begleiterkrankungen; angeborener oder erworbener autoantikörperbedingter Mangel an ADAMTS - 13 sekundär: Begleiterkrankungen oder Umstände, die mit TTP assoziiert sind (zB Malignome, Autoimmunerkrankungen, Chemotherapie, Infektionen, Präeklampsie) → Zum Krankheitsbild Thrombotisch thrombozytopenische Purpura