Cheiropompholyx

Definition

Cheiropompholyx

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Bei dem Cheiropompholyx handelt es sich um die  Maximalvariante der Dyshidrose an den Händen.


Ätiologie

Cheiropompholyx

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  • Das Cheiropompholyx tritt meistens im Rahmen einer atopischen Hautdiathese sowie auch im Rahmen einer toxischen oder allergischen Kontaktdermatitis auf.
  • Die gestörte Hautbarriere ist ein prädisponierender Faktor für die Entwicklung des Cheiropompholyx.
  • Andere Ursachen für die Manifestation des Cheiropompholyx sind:

- medikamentös-allergische Reaktionen

- hämatologische Streureaktionen einer Mykose

- idiopathisch

  • Die Erkrankung ist oft mit einer Hyperhidrose assoziiert.

Epidemiologie

Cheiropompholyx

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  • Bei dem Cheiropompholyx sind Hände häufiger befallen als Füße.
  • Unter dem Begriff "Cheiropompholyx" versteht man Blasen an den Händen; Podopompholyx entspricht: Blasen an den Füssen.

Differentialdiagnosen

Cheiropompholyx

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Anamnese

Cheiropompholyx

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Bei dem Cheiropompholyx sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Lokalisation und Morphe der Hautveränderungen, Verlauf?
  • Inhalt der Bläschen? wasserklar?
  • Familienanamnese?
  • Atopie?
  • Kontaktdermatitis?
  • vermehrtes Schwitzen?
  • Mykose?
  • Körperpflege?

Diagnostik

Cheiropompholyx

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Zur diagnostischen Abklärung des Cheiropompholyx sind relevant:

  • Anamnese und klinisches Bild ( Morphe und Lokalisation der Hautveränderungen, Inhalt der Bläschen)
  • Ggf. mykologische Diagnostik
  • Ggf. Epikutantest
  • Ggf. Atopiediagnostik

Klinik

Cheiropompholyx

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Das Krankheitsbild: Cheiropompholyx zeigt ein oder mehrere der folgenden Merkmale:

  • riesige, prall gespannte Blasen an den Händen
  • klarer Inhalt der Blasen
  • unterschiedlich stark ausgeprägte, entzündliche Rötung
  • starker Juckreiz

Therapie

Cheiropompholyx

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Die therapeutischen Möglichkeiten bei Cheiropompholyx umfassen folgendes:

  • gute Hautpflege
  • kurzfristig topische Glukokorikoidesteroide

Komplikationen

Cheiropompholyx

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Bei dem Cheiropompholyx kommen folgende Komplikationen vor:

  • Bakterielle Sekundärinfektion: eitrige Trübung der Bläschen, Ödeme, selten Lymphangitis/adenitis und Sepsis
  • Mykotische Sekundärinfektion
  • Dyshidrotisches Ekzem

Zusatzhinweise

Cheiropompholyx

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Zu dem Cheiropompholyx liegen derzeit keine weitere Zusatzhinweise vor.


Literaturquellen

Cheiropompholyx

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  1. Braun-Falco O, Plewig G, Wolff HH, Burgdorf WHC, Landthaler M (2005) – Dermatologie und Venerologie – Springer, Heidelberg
  2. Meves A ( 2006) – Intensivkurs Dermatologie – Urban § Fischer , München
  3. Furtner S, Jasch K – Crashkurs Dermatologie – Urban § Fischer, München
  • (2007) Petres, Rompel - Operative Dermatologie, Lehrbuch und Atlas - Springer
  • (2009) Rassner G - Dermatologie, Lehrbuch und Atlas - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  • (2009) Fritsch P - Dermatologie und Venerologie für das Studium - Springer
  • (2007) Altmeyer P - Dermatologische Differenzialdiagnose, Der Weg zur klinischen Diagnose - Springer
  • (2005) Braun-Falco O, Plewig G, Wolff HH, Burgdorf WHC, Landthaler M - Dermatologie und Venerologie - Springer, Heidelberg
  • (2003) Jung E, Moll I - Dermatologie - Thieme, Duale Reihe

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