Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Definition

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?
  • bei der atrioventrikulären Reentry-Tachykardie handelt es sich um eine supraventrikuläre Tachykardie mit einem Reentry-Mechanismus

Ätiologie

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?

Ursachen einer atrioventrikulären Reentry-Tachykardie sind:

  • akkzesorische Leitungsbahn, die entweder antegrad und retrograd oder nur retrograd leitet
  • ausgelöst wird sie durch eine atriale oder ventrikuläre Extrasystole

Epidemiologie

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?

Zur Epidemiologie der atrioventrikulären Reentry-Tachykardie liegen momentan keine Daten vor.


Differentialdiagnosen

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?

Anamnese

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?

Bei der Anamnese von atrioventrikulären Reentry-Tachykardien ist zu beachten:

  • schwitzen?
  • vorherige tahyarde Anfälle?
  • schlechtes Trinkverhalten

Diagnostik

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?

Zur diagnostischen Abklärung der atrioventrikulären Reentry-Tachykardien sind relevant:

  • EKG --> Kammerkomplexe i.d.R normal 
  • Klinik

Klinik

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?

Das klinische Bild der atrioventrikulären Reentry-Tachykardien zeigt sich folgendermaßen:

  1. Säuglinge und Neugeborene: Herzinsuffizienz, blass, schlechtes Trinkverhalten, schnelle Atmung
  2. ältere Kinder: Schwäche, Schwindel

Therapie

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?

Das therapeutische Vorgehen bei atrioventrikulären Reentry-Tachykardien umfasst folgendes:

  • Therapie des akuten Anfalls bei Neugeborenen und Säuglingen: 1)Auflegen einens nasskalten Lappens auf das Gesicht                                                    2) Adenosin i.v. 0,1-0,3 mg/kg KG
  • Dauertherapie/Prophylaxebei Neugeborenen und Säuglingen Propafenon 200-600 mg/m2 oder Propanolol 2-6 mg/kg oder Amiodaron 3-5mg/kg oder Verapamil (nicht bei Präexzitationssyndrom)2-8 mg/kg oder Digoxin (nicht bei Präexzitationssyndrom) 0,2 mg/m2
  • Therapie des akuten Anfalls älterer Kinder: 1) vagusstimulierende Maßnahmen (z.B. Valsalva)       2) Adenosin i.v. 0,1-0,3 mg/kg KG oder Verapamil i.v. 0,1 mg/kg 

Komplikationen

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?
  • bei Neugeborenen und Säuglingen mit atrioventrikulären Reentry-Tachykardien besteht eine erhöhte Rezidivgefahr

Zusatzhinweise

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?

Zu den atrioventrikulären Reentry-Tachykardien sind derzeit keine weiteren Zusatzhinweise vorhanden.


Literaturquellen

Atrioventrikuläre Reentry-Tachykardien

Bearbeitungsstatus ?
  1. Siekmayer W, Kiess W, Merkenschlager A, Pfäffle R, (2007)-Therapie in der Kinder- und Jugendmedizin, Strategien für Klinik und Praxis- Elsevier, München
  2. Lentz, Schaub, Schulte, Spranger (2007)-Pädiatrie, Grundlagen und Praxis- Springer, Heidelberg
  3. Iling S., Claßen M.(2009) -Klinikleitfaden Pädiatrie- Elsevier, München

Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von med2click kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen