Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung

Synonyme: Persönlichkeitswandel

Definition

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung

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  • Bei der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung sind u.a. die sozialen Kontakte beeinträchtigt.

Ätiologie

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Die Ursachen der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung sind:

  • traumatisches Ereignis
  • Vulnerabilität
  • Interaktionen
  • Persönlichkeit

Epidemiologie

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung

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Zur Epidemiologie der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung gibt es folgende Angaben:

  • in jedem Alter möglich
  • Symptome je nach Alter: unterschiedlich

Differentialdiagnosen

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Anamnese

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung

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Bei der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Andauernde Angst vor dem Tod?
  • Persönliche Existenz: entwürdigt?
  • Misstrauen?
  • Rückzug?
  • Betroffener fühlt sich hoffnungslos?
  • Betroffene Person fühlt sich bedroht?
  • Dauer der Störung: über 2 Jahre oder länger?

Diagnostik

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung

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Zur diagnostischen Abklärung der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung sind relevant:

  • wichtig: Zeit zwischen belastendem Ereignis und Beginn der Störung
  • Verhalten: weder angepasst noch flexibel
  • Dauer der Störung: über 2 Jahre oder länger
  • Ausschluss anderer Erkrankung
  • weitere Differenzialdiagnosen:
  • Störungen organischer Ursache

Klinik

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung

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Die andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung kann folgende Symptome zeigen:

  • andauernde Angst vor dem Tod
  • persönliche Existenz: entwürdigt
  • Misstrauen
  • Rückzug
  • Betroffener fühlt sich hoffnungslos
  • betroffene Person fühlt sich bedroht
  • Dauer der Störung: über 2 Jahre oder länger

Therapie

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung

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Die therapeutischen Möglichkeiten bei der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung umfassen Folgendes:

  • Psychotherapie

Pharmakotherapie [2]:

  • SSRI, z.B. Citalopram (bei Depression): 1x20 mg oral, tägliche Maximaldosis: 60 mg [2]
  • trizyklische Antidepressiva, z.B. Imipramin (u.a. bei Angststörung): tägliche Maximaldosis: 300 mg [2]
  • MAO-Hemmer, z.B. Moclobemid (bei Depression): anfangs 300 mg oral, bis zu 600 mg pro Tag als Erhaltungsdosis [2]

Komplikationen

Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung

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Bei der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung kommen folgende Komplikationen vor:

  • Persönlichkeitsänderung größtenteils irreversibel

Zusatzhinweise

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Zur andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung liegen folgende Zusatzhinweise vor:

"KZ-Syndrom", u.a.:

  • wichtig: "Überlebensschuld"

Literaturquellen

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  1. Möller HJ, Laux G, Deister A (2009) - Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie - Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 233-246)
  2. Ruß A (2008) - Arzneimittel pocket - Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald (Seite 240-242)
  3. Kasper S, Volz HP (2003) - Psychiatrie compact - Georg Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 158)
  • (2009) Klußmann R, Nickel M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer Verlag, Wien
  • (2009) Mentzos S - Lehrbuch der Psychodynamik - Verlag Vandenhoeck & Ruprecht/BRO
  • (2009) Janssen P, Joraschky P, Tress W - Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherap - Deutscher Ärzte Verlag
  • (2008) Rentrop M, Müller R, Bäuml J - Klinikleitfaden Psychiatrie und Psychotherapie - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  • (2007) Rudolf - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik - Thieme
  • (2007) Arolt V, Reimer C, Dilling H - Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie - Springer
  • (2006) Fritzsche K, Wirsching M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer

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