Alkoholbedingte Tremorform

Definition

Alkoholbedingte Tremorform

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Die alkoholbedingte Tremorform tritt in zeitlichem Zusammenhang mit der Einnahme von Alkohol auf.


Ätiologie

Alkoholbedingte Tremorform

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Ursachen der alkoholbedingten Tremorform sind:

  • genauer Mechanismus nach Intoxikation unbekannt
  • Möglicherweise Verstärkung des physiologischen Tremors

Epidemiologie

Alkoholbedingte Tremorform

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Zur Epidemiologie der alkoholbedingten Tremorform liegen zur Zeit keine Informationen vor.


Differentialdiagnosen

Alkoholbedingte Tremorform

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Anamnese

Alkoholbedingte Tremorform

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Bei der alkoholbedingten Tremorform sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Alkoholabusus?
  • Zeitlicher Ablauf der Intoxikationen und Auftreten des Tremors
  • Medikamente?
  • Erkrankungen?
  • Parkinson oder Tremor in der Familie?

Diagnostik

Alkoholbedingte Tremorform

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Zur diagnostischen Abklärung der alkoholbedingten Tremorform sind relevant:

  • Diagnose per Klinik und Anamnese
  • Zeitlicher Ablauf
  • Medikamentenanamese
  • Drogenanamnese

Klinik

Alkoholbedingte Tremorform

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Die alkoholbedingte Tremorform kann eine oder mehrere Symptome zeigen:

  • Alkoholintoxikation kann alle drei Hauptformen des Tremors auslösen:
  1. Ruhetremor
  2. Haltetremor
  3. Intentionstremor

Therapie

Alkoholbedingte Tremorform

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Die therapeutischen Möglichkeiten der alkoholbedingten Tremorform umfassen folgendes:

  • Alkoholkarenz
  • (Bei überwiegend Haltetremor bei allgemein medikamentös verursachtem Tremor [1]: Propanolol 30-120 mg/d oder Primidon. Bei Alkohol als Noxe nicht empfehlenswert!)

Komplikationen

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Zu den Komplikationen der alkoholbedingten Tremorform liegen der Zeit keine Informationen vor.


Zusatzhinweise

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Andere Medikamente die Tremor auslösen:

  • Neuroleptika, Reserpin, Tetrabenazin, Metoclopramid
  • Antidepressiva (vor allem trizyklische A.), Lithium
  • Sympathikomimetika, Theophyllin, Steroide
  • Antiarrhythmika (Amiodaron)
  • Valproat
  • Mexiletin, Procainamid
  • Schilddrüsenhormone
  • Zytostatika, Antiöstrogene (Tamoxifen)
  • Immunsuppressiva

Literaturquellen

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  1. (2009) Andreas Hufschmidt, Carl Hermann Lücking, Sebastian Rauer  – Neurologie compact – Georg Thieme Verlag - Stuttgart, New York
  2. (2010) AWMF–Leitlinie – Tremor - Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie - AWMF-Leitlinienregister 033/011
  3. (2007) Berlit P - Basiswissen Neurologie - Springer
  4. (2007) Masuhr K.F.,Neumann M - Neurologie,6. Aufl. - Thieme Verlag, Duale Reihe
  5. (2007) Buchner H - Neurologische Leitsymptome und diagnostische Entscheidungen - Thieme
  6. (2007) Bitsch A - Neurologie "to go" - Wissenschaftliche Verlagsges
  7. (2006) Poeck, Hacke, - Neurologie - Springer, Berlin
  8. (2006) Mumenthaler M, Mattle H, - Kurzlehrbuch Neurologie - Thieme Verlag

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