Akute polymorphe psychotische Störung

Definition

Akute polymorphe psychotische Störung

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  • Die akute polymorphe psychotische Störung ist gekennzeichnet durch wechselnde Symptome, u.a. Störungen der Wahrnehmung und Halluzinationen.

Ätiologie

Akute polymorphe psychotische Störung

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Die Ursachen der akuten polymorphen psychotischen Störung sind:

  • multifaktoriell

Epidemiologie

Akute polymorphe psychotische Störung

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  • Zur Epidemiologie der akuten polymorphen psychotischen Störung liegen derzeit keine Angaben vor.

Differentialdiagnosen

Akute polymorphe psychotische Störung

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Anamnese

Akute polymorphe psychotische Störung

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Bei der akuten polymorphen psychotischen Störung sind folgende Informationen von Bedeutung:

  • Wechselnde Symptome?
  • Störungen der Wahrnehmung?
  • Bestehen Halluzinationen?
  • Bestehen Wahnphänomene?
  • Betroffener zusätzlich z.B. reizbar?
  • Empfindet der Patient ein Glücksgefühl?
  • Bildet sich Symptomatik schnell zurück?

Diagnostik

Akute polymorphe psychotische Störung

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Zur diagnostischen Abklärung der akuten polymorphen psychotischen Störung sind relevant:

  • typische wechselnde Symptomatik
  • beginnt abrupt (im Zeitraum von 48 Stunden)
  • klinische Diagnosestellung

Klinik

Akute polymorphe psychotische Störung

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Die akute polymorphe psychotische Störung kann folgende Symptome zeigen:

  • Störungen der Wahrnehmung
  • Halluzinationen
  • Wahnphänomene
  • Betroffener zusätzlich z.B. reizbar
  • Patient empfindet Glücksgefühl
  • Symptomatik bildet sich schnell zurück

Therapie

Akute polymorphe psychotische Störung

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Die therapeutischen Möglichkeiten bei der akuten polymorphen psychotischen Störung umfassen Folgendes:

  • Therapie: wie bei Schizophrenie
  • Psychotherapie
  • Ergotherapie
  • Psychoedukation
  • Neuroleptika (normalerweise Monotherapie)
  • Haloperidol (u.a. beim akuten psychotischen Syndrom): anfangs 5 bis 10 mg täglich (oral, intramuskulär oder intravenös) [2]
  • Vorsichtige Dosierung u.a. bei Älteren
  • atypische Antipsychotika, z.B. Olanzapin (bei Schizophrenie): anfangs 1 x 10 mg oral [2]

Komplikationen

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  • Zu Komplikationen der akuten polymorphen psychotischen Störung liegen derzeit keine Angaben vor.

Zusatzhinweise

Akute polymorphe psychotische Störung

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Zu der akuten polymorphen psychotischen Störung liegen derzeit folgende Zusatzhinweise vor:

  • Verlauf: günstig
  • Rezidive: selten
  • Rezidivprophylaxe: maximal 1 Jahr lang

Literaturquellen

Akute polymorphe psychotische Störung

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  1. Möller HJ, Laux G, Deister A (2009) - Duale Reihe Psychiatrie und Psychotherapie - Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 171-172; 156-161)
  2. Ruß A (2008) - Arzneimittel pocket - Börm Bruckmeier Verlag, Grünwald (Seite 249, 250)
  3. Kasper S, Volz HP (2003) - Psychiatrie compact - Georg Thieme Verlag, Stuttgart (Seite 307)
  • (2009) Klußmann R, Nickel M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer Verlag, Wien
  • (2009) Mentzos S - Lehrbuch der Psychodynamik - Verlag Vandenhoeck & Ruprecht/BRO
  • (2009) Janssen P, Joraschky P, Tress W - Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherap - Deutscher Ärzte Verlag
  • (2008) Rentrop M, Müller R, Bäuml J - Klinikleitfaden Psychiatrie und Psychotherapie - Urban & Fischer Verlag, Elsevier
  • (2007) Rudolf - Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik - Thieme
  • (2007) Arolt V, Reimer C, Dilling H - Basiswissen Psychiatrie und Psychotherapie - Springer
  • (2006) Fritzsche K, Wirsching M - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie - Springer

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